Neues Schülerforschungszentrum im Verschwörhaus Ulm

Pressekonferenz im Verschwörhaus

Noch vor einigen Monaten leerstehende Räume und kein Leben: das Verschwörhaus in Ulm stellt nun mit seinem neuen Leiter, Bernd Leitner, ein Teil der Räumlichkeiten für ein neues Schülerforschungszentrum zur Verfügung - und es ist Großes geplant!

Die vielversprechende Zukunft 

Am Nachmittag des 15. November, verkündete Oberbürgermeister Gunter Czisch im Verschwörhaus das Produkt monatelanger Planung.
Die zwei Bausteine – ein geeigneter Ort für ein neues Forschungszentrum und Schulen, die sich an dem Projekt beteiligen müssten – seien nun zusammengesetzt worden, womit sich Czisch für die Zukunft Ulms eine prosperierende Wirtschaft mit einhergehender Lösung des Fachkräftemangels verspricht.

Das Schülerforschungszentrum

Dr. Meuther, seit 20 Jahren geschäftsführender Vorstand des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg (SFZ), machte mithilfe eines Imagefilms auf bereits laufende Projekte des Vereins bekannt.

Wir sind ganz offen für alle, die bei uns etwas machen möchten – hier werden wir zunächst anfangen mit Robotics und dem Ingenieurwettbewerb.

Und in Sachen Wettbewerben kennt sich das SFZ bestens aus: Über 40 Wettbewerbe auf internationaler und nationaler Ebene werden bestritten – nicht nur Jugend Forscht, so der Vorstand. Auch etwa die QUANTA Olympiade in Indien ist beispielhaft für die Tragweite des Vereins, die jungen klugen Köpfe dabei hilft, mit der Erfinderlaune größere Ideen zu verwirklichen. Aktuell werde beispielsweise an einer Rehkitz-Erkennung für Landwirte geforscht, die mit dem Handy funktionieren soll.

Diese Energie sei also auch bestens geeignet für die Stadt Ulm und seine Innovationsregion – vor allem das Verschwörhaus, das nun das Untergeschoss für Forschungszwecke bereitstellt. Bernd Leitner, der neue Leiter des Hauses sieht das neue Zentrum als „Bereicherung aller eigenen Angebote“.

(…) wir haben Robotic(ausstattung) vom Kindergartenalter bis zur (…) 9. Klasse.

Wer mitmachen kann

Der Schulleiter von der Friedrich-List-Schule, Markus Pfeil, setzt auf Dialog und Zusammenarbeit, um ein geeignetes Lernen zu ermöglichen. Dabei sei der Bildungsgrad nicht entscheidend – wichtig wäre, dass sich die Schulen öffneten.
Nennenswert sei dennoch, dass sich das Projekt nicht auf Schulen beschränke – jeder junge Mensch mit einer Idee könne mitmachen. Das Beste dabei: das Angebot ist kostenlos.

Hinter dem scherzhaften “ ’s goht“ als Antwort auf die Kostenfrage für die Stadt, steckt wohl eine sechsstellige Summe, so der Oberbürgermeister und Milica Jeremic, Leiterin des städtischen Gebäudemanagements. Die Zahl sei aber schlecht genau messbar.

Der Starttermin

Wir hoffen, dass die Baustelle spätestens im März fertig ist und dann würden wir direkt anfangen.

Mehr über das Schülerforschungszentrum erfahrt ihr hier und mehr über das Verschwörhaus hier.

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