Die Stadt Biberach plant ein neues Wohngebiet unterhalb der Kleingartenanlage Hauderboschen und westlich des Gletscherweges auf rund 2,5 Hektar – das entspricht etwa drei Fußballfeldern. Die Stadt möchte ein dort noch unbebautes Grundstück erwerben. Zusammen mit einer angrenzenden städtischen Fläche ergibt sich ein Entwicklungspotenzial von insgesamt 2,4 Hektar.
Wie dicht das Gebiet bebaut wird, hängt entscheidend von der Entwässerung ab. Vor Ort gibt es kein Trennsystem, sodass Regenwasser entweder versickern oder stark gedrosselt in den bereits ausgelasteten Schmutzwasserkanal geleitet werden müsste. Die städtebaulichen Zielvorgaben sehen derzeit für die kleinere Fläche etwa zehn Wohneinheiten vor. Auf der größeren Fläche könnten entweder Einfamilienhäuser oder eine Tiny-House-Siedlung entstehen.
Zunächst soll ein städtebaulicher Rahmenplan erarbeitet werden, der die Entwässerungslösungen und die Bebauungsdichte festlegt. Die Umsetzung des Wohngebiets ist frühestens für das Jahr 2028 vorgesehen.