Bei Seekirch im Kreis Biberach sind rund neun Hektar Ackerfläche abgebrannt. Vermutlich hatte ein heißgelaufener Mähdrescher den Brand ausgelöst. Mehr als 130 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Der Brand ist am Dienstagnachmittag auf einem Getreidefeld bei Ödenahlen nahe Seekirch ausgebrochen. Kurz vor 16.15 Uhr bemerkte der Fahrer eines Mähdreschers Rauch auf dem bereits abgeernteten Feld. Gleichzeitig begann es wohl auch unter der Erntemaschine zu brennen.
Der Mann versuchte zunächst, das Feuer zu löschen. Anschließend konnte er den Mähdrescher noch auf eine asphaltierte Straße fahren und sich in Sicherheit bringen. Wegen des starken Winds breitete sich das Feuer allerdings weiter aus. Auch eine von Feuerwehr und Landwirten angelegte Brandschneise konnte die Flammen nicht stoppen.
Insgesamt brannten nach ersten Schätzungen rund neun Hektar Ackerfläche ab. Das entspricht etwa der Größe von zwölf Fußballfeldern. Wegen des starken Rauchs gab es zeitweise auch eine Verkehrswarnung für die nahe B312 bei Ahlen. Gegen 18 Uhr waren die Brände gelöscht.
134 Feuerwehrleute aus mehreren Orten der Region waren im Einsatz. Ein Feuerwehrmann erlitt eine leichte Rauchvergiftung und wurde vorsorglich in einer Klinik behandelt. Der Fahrer des Mähdreschers blieb unverletzt, auch die Erntemaschine wurde laut Polizei nicht beschädigt.
Die Polizei vermutet, dass ein heißgelaufener Motor des Mähdreschers Stroh im Inneren der Maschine entzündet hat. Auch die hochsommerlichen Temperaturen könnten demnach eine Rolle gespielt haben. Die genaue Höhe des Schadens ist noch unklar.