OB Czisch äußert sich zu Iveco-Magirus-Plänen

Unternehmen sucht neuen Investor

Ulms OB Gunter Czisch macht sich für den Erhalt des Iveco-Brandschutz-Standorts in Ulm stark.

Damit reagiert das Stadtoberhaupt auf Meldungen, wonach der Iveco-Konzern für die Brandschutz-Sparte einen neuen Investor sucht.

„Magirus Brandschutz ist eine Marke, die wie kaum eine andere für den Industrie- und Fahrzeugbau-Standort Ulm steht“, sagt Czisch. Die Produkte hätten einen hervorragenden Ruf.

Er knüpft an die Investoren-Suche die Hoffnung, dass der Standort Ulm und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Mit Vorstand und Betriebsrat stehe er seit Langem in engem Kontakt. Ziel sei es, den Standort zu sichern. Dabei werde die Stadt jede mögliche Unterstützung leisten, versichert Czisch. Magirus beschäftigt im Ulmer Donautal rund 1000 Mitarbeiter.

Original-Wortlaut aus dem Ulmer Rathaus:

Oberbürgermeister Gunter Czisch äußert sich zu den Plänen von Iveco, für die Brandschutzsparte einen neuen Investor zu suchen: „Magirus Brandschutz ist eine Marke, die wie kaum eine andere für den Industrie- und Fahrzeugbaustandort Ulm steht.“ Die Produkte hätten innerhalb der Branche und bei den Kunden einen hervorragenden Ruf. „Made in Ulm, das steht bei Feuerwehren auf der ganzen Welt für innovative, technisch ausgereifte und hochwertige Löschfahrzeuge und Drehleitern.“ Czisch knüpft an die angekündigte Investorensuche die Hoffnung, dass der traditionsreiche Standort Ulm – und damit die hiesigen Arbeitsplätze- erhalten bleiben: „Ich setze auf einen finanzstarken Investor, der erkennt, wie viel Potential dieser Standort -auch im Hinblick auf wichtige Zukunftstechnologien wie beispielsweise Wasserstoff- hat.“ Mit Vorstand und Betriebsrat des Unternehmens stehe er seit Langem in engem Austausch. Ziel der Stadt sei es, den Standort zu sichern. Dabei werde die Stadt jede mögliche Unterstützung leisten, versicherte Czisch.“ Wir werden den Prozess konstruktiv und im Wissen um die Herausforderungen in dieser Branche begleiten.“

Die Ulmer Feuerwehr bezieht einen Großteil ihres Equipments bei Iveco Magirus Brandschutz und arbeitet zudem bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge mit der Firma zusammen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden allein in den letzten vier Jahren drei neue Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von knapp unter zwei Millionen Euro bei Iveco Brandschutz beschafft.

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