Schorndorf bei Stuttgart: Polizei findet zwei Tote und einen Verletzten

Schüsse in Schorndorf?

Bei einem Großeinsatz am Mittwoch, 21. Dezember in Schorndorf bei Stuttgart hat die Polizei zwei Tote gefunden - wenig später einen Schwerverletzten in Fellbach. Gerüchte über einen Schusswechsel kursieren.

Der Einsatz hatte mit der Meldung einer schwer verletzten Frau in Schorndorf begonnen. 28 Streifen der Polizei und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Auch das Spezialeinsatzkommando rückte an. Die verletzte Frau wurde in einem Mehrfamilienhaus in Schorndorf gemeldet. Kräfte des Spezialeinsatzkommandos durchsuchten das Haus.

Zwei Leichen anstelle der Verletzten

Im Wohngebäude fand die Polizei zwei Leichen. Laut einem Sprecher handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Hinweise auf einen flüchtigen Täter gebe es nicht, teilten die Beamten mit. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Neben den beiden Toten soll eine Schusswaffe gefunden worden sein. Gerüchte über einen Schusswechsel dementierte die Polizei. Das würde bedeuten, dass Menschen aufeinander schießen, sagte der Sprecher.

Im Zuge der Ermittlungen entdeckte die Polizei dann am Mittwoch noch einen lebensgefährlich verletzten Mann in Fellbach. Beide Städte liegen östlich der Landeshauptstadt Stuttgart. Hinweise auf einen flüchtigen Täter gebe es nicht, teilten die Beamten mit. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Nach ersten Informationen aus Sicherheitskreisen handelt es sich bei den Toten um den mutmaßlichen Täter und eine Frau. In welcher Beziehung die beiden zueinander oder zu dem Verletzten aus Fellbach standen, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Auch die Identität der drei sei noch Teil der Ermittlungen.

Todesumstände sind Teil der Ermittlungen

Zu den konkreten Todesumständen machte er allerdings keine Angaben. Auch die Art der Verletzungen bei dem Mann aus Fellbach sei noch Teil der Ermittlungen, hieß es in einer Mitteilung. Wann mit weiteren Informationen zu rechnen ist, war zunächst nicht absehbar.

Nun seien die Fachleute der Kriminaltechnik in der betroffenen Wohnung am Werk, sagte der Sprecher am Nachmittag. Die Polizei hatte das Haus weiträumig abgesperrt.

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