Handwerkskammer Ulm: Ohne Handwerk steht vieles still

Tag des Handwerks

Die Handwerkskammer Ulm weist zum Tag des Handwerks (16.09.) auf die Bedeutung des lokalen Handwerks hin.

Mechatroniker für Klimatechnik, Maler und Lackierer, Klempner, Hörakustiker oder Fotograf: Im Handwerk gibt es über 130 verschiedene Berufe. Damit ist das Handwerk ein vielseitiger und großer Wirtschaftsbereich. Jeder dritte Betrieb in Deutschland ist ein Handwerksbetrieb. Die mehr als 20.000 Betriebe im Bereich der Handwerkskammer Ulm stellten die Versorgung in der Region sicher, sagt Joachim Krimmer, der Präsident der Handwerkskammer Ulm.

Ohne Handwerk würde sich die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden verändern, denn die Gesellen, Meisterinnen und Techniker bringen effiziente Energietechniken auf die Dächer und in den Keller. Sie versorgen mit ihrer Arbeit die Menschen vor Ort, ob mit einem Laib Brot, einem guten Grillfleisch, der passenden Brille oder dem Hörgerät. – Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm

Mit Blick auf den Fachkräftemangel fordert Krimmer insgesamt mehr Wertschätzung ein:

Wir brauch ein politisches und gesellschafltichen Umdenken. Dazu gehört zum Beispiel manuelle Fertigkeiten und handwerkliches Wissen mehr wertzuschätzen. – Joachim Krimmer

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres haben knapp 600 junge Menschen eine Ausbildung im Handwerk begonnen, rund 120 Lehrstellen sind derzeit aber noch frei.

Die Handwerkskammer Ulm lädt am Samstag, 16. September um 18 Uhr alle neu gestarteten Handwerks-Azubis ein, um sich vor dem Gebäude der Handwerkskammer in der Olgastraße zu einem Gruppenfoto zu treffen. Dazu gibt es für jeden Azubi eine kleine Überraschung.

 

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