In Ehingen startet am Montag, 10. August, die Präventionsaktion „Orange Bank“. Die Stadt und das Polizeipräsidium Ulm wollen damit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt im öffentlichen Raum setzen – insbesondere gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Die erste „Orange Bank“ im Alb-Donau-Kreis wird um 14.30 Uhr in der Fußgängerzone auf Höhe der Marien-Apotheke in der Hauptstraße 76 aufgestellt. Polizeipräsident Josef Veser übergibt die Bank an Ehingens Oberbürgermeister Alexander Baumann.
QR-Code führt zu Hilfsangeboten
Auf der orangefarbenen Sitzbank steht die Botschaft „Kein Platz für Gewalt/Polizei 110“. Über einen QR-Code können Passanten außerdem Hilfsangebote, Notrufnummern und Informationen zur Gewaltprävention aufrufen.
Gefertigt wurde die Bank von der Justizvollzugsanstalt Ulm. Die Aktion wurde vom Polizeipräsidium Ulm ins Leben gerufen und soll über die Stadtgrenzen hinaus auf das Thema Gewalt aufmerksam machen.
Bank wandert durch die Region
Die Bank bleibt nicht dauerhaft in Ehingen. Nach ihrem ersten Standort soll sie als Wanderbank an weitere Städte und Gemeinden in der Region weitergegeben werden.
Damit soll die „Orange Bank“ an möglichst vielen Orten für Zivilcourage und Solidarität stehen und Betroffenen zeigen, wo sie Unterstützung finden können.