Panzerfaust bei Kinderporno-Razzia gefunden

Bei einer Durchsuchungsaktion wegen Kinderpornografie haben Ermittler in Schwaben eine Panzerfaust und ein Maschinengewehr gefunden.




Die beiden Kriegswaffen seien am Dienstag in der Wohnung eines 29-Jährigen im Landkreis Unterallgäu gefunden worden, teilte die Polizei mit. Der Mann habe angegeben, dass die Waffen unbrauchbar gemacht worden seien. Ein Experte des bayerischen Landeskriminalamts werde dies nun überprüfen.

Einsatz auch im Kreis Günzburg

Polizei und die Memminger Staatsanwaltschaft hatten im Landkreis Günzburg und im Unterallgäu neun Anwesen wegen des Verdachts auf Verbreitung von Missbrauchsabbildungen in Chatgruppen durchsucht.

Unter den Beschuldigten sind demnach mehrere Jugendliche, der jüngste von ihnen war zum Tatzeitpunkt 14 Jahre alt. Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass schon das automatische Herunterladen solcher Bilder und Videos strafbar sein könne.

Immer wieder Razzien

Die Polizei durchsucht wegen des Verdachts auf Kinderpornografie immer wieder Wohnungen in Schwaben, unter den Beschuldigten sind oft Jugendliche. Bayernweit hatte die Polizei im Jahr 2020 einen Anstieg der Fälle von Kinderpornografie um rund 60 Prozent verzeichnet.

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