Pinker Nussknacker vom Ulmer Weihnachtsmarkt geht auf Reisen

Maskottchen sieht die (schwäbische) Welt

Am Ulmer Weihnachtsmarkt sorgte ein kurioser Diebstahl für Aufregung: Das rosafarbene Maskottchen „James“ vom Stand La Fleur war am Sonntag plötzlich verschwunden.

Der über 1,80 Meter große Nussknacker gehört zu den beliebtesten Fotomotiven am Münsterplatz. Erst am Montagmorgen bemerkten die Betreiber den Verlust. Die Standfamilie reagierte sofort und startete eine große Suchaktion über soziale Medien. Das berichtet die swp.

Eine unfreiwillige Reise nach Memmingen

Nach bangen Stunden meldete sich schließlich ein Paar aus Memmingen. Vor allem die über den Verlust traurigen Kindern hatten die beiden wohl reumütig gemacht. Das Paar hatte James im angetrunkenen Zustand mitgenommen – offenbar nachdem er zuvor bereits zur Yeans Halle gebracht worden war. Seine unfreiwillige Reise führte ihn noch am selben Abend mit dem Zug nach Bayern. Dort verbrachte das Maskottchen eine Nacht, bevor es wieder zurückgebracht wurde. Das La-Fleur-Team ist erleichtert, dass James ohne Schäden wieder an seinem Platz steht und die Besucher weiterhin begrüßt.

James soll künftig besser gesichert werden

Damit ein solcher Vorfall nicht nochmal passiert, soll der Nussknacker künftig fest am Stand verankert werden. Für Fotoaktionen und glückliche Kinderaugen bleibt er dennoch weiterhin dort – jetzt erst recht als heimlicher Star des Ulmer Weihnachtsmarkts.

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