Pläne für Mondkontrollzentrum in Bayern werden konkreter

Reise zum Mond

Bayern wolle ein Mondkontrollzentrum haben, sagte Söder schon 2022. Nun laden die europäische Raumfahrtagentur, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Staatskanzlei zur Pressekonferenz.

Die Pläne für ein Kontrollzentrum für künftige Mondmissionen in Oberpfaffenhofen bei München nehmen Gestalt an. Am kommenden Mittwoch wollen die Spitzen der europäischen Raumfahrtagentur Esa und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen. Zu dem Termin werden Esa-Generaldirektor Josef Aschbacher und die DLR-Vorstandsvorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla erwartet, wie die Esa, das DLR und die Staatskanzlei am Donnerstag gemeinsam mitteilten.

Pläne für Mondkontrollzentrum in Bayern werden konkreter

Am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen befindet sich heute bereits eines der Kontrollzentren für die internationale Raumstation ISS. Deshalb sind Überlegungen, dort auch ein zukünftiges Mondkontrollzentrum anzusiedeln, eigentlich nur logisch. Das Zentrum solle auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen bei der Vorbereitung anstehender Mondmissionen im Rahmen des Artemis-Programms der Nasa, hieß es nun. Söder hatte bereits vor rund eineinhalb Jahren gesagt: «Das Mondkontrollzentrum wollen wir unbedingt haben.»

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Artemis-Programm in wenigen Jahren wieder Menschen zum Mond schicken. Die Esa setzt darauf, dass dann erstmals auch eine Europäerin oder ein Europäer auf den Mond fliegen kann.

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