Pokal-Viertelfinale gegen Grenzau am Freitag

Daumen drücken für die TTF Liebherr Ochsenhausen

Jetzt gilt es: Das Pokal-Viertelfinale gegen Grenzau wartet am Freitagabend (11.11.2022) auf die Tischtennisfreunde Liebherr Ochsenhausen.

Das Punktspiel in Düsseldorf war nicht gerade hitverdächtig aus Sicht der TTF Liebherr Ochsenhausen – doch das ist alles bereits weit weg und Schnee von gestern. Was nun zählt, ist das Viertelfinale im deutschen Pokalwettbewerb, dessen Sieger ins Liebherr Pokal-Finale am 8. Januar in der Neu-Ulmer ratiopharm arena einzieht. Am Sonntag (13 Uhr!) empfangen die TTF dann noch den Post SV Mühlhausen zu einem richtungsweisenden Bundesliga-Heimspiel, doch der Fokus liegt zunächst einmal voll auf dem Pokalspiel.

Würden die TTF am Freitag den TTC Zugbrücke Grenzau schlagen, stünden sie im Final Four, wo sie im Halbfinal-Derby mit großer Wahrscheinlichkeit auf den mit Weltklassespielern besetzten TTC Neu-Ulm treffen würden – es wäre ein echtes Highlight für alle Tischtennis-Fans, weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Und die Oberschwaben hätten mit dem Einzug in das Turnier der vier besten Pokalteams ihr erstes Saisonziel erreicht.

Dementsprechend sagte TTF-Präsident Kristijan Pejinovic auch direkt nach dem Düsseldorf-Spiel: „Es bleibt uns gar nichts anderes, als nun den Mund abzuwischen, nach vorne zu schauen und den vollen Fokus auf das nächste Wochenende zu richten. Wir wollen ins Liebherr Pokal-Finale einziehen.“

Im Gegensatz zum Spiel in Düsseldorf ist die Personalsituation vor dem Pokalhit entspannt, alle Asse stehen zur Verfügung, Cheftrainer Fu Yong kann aus dem Vollen schöpfen. Simon Gauzy, Kanak Jha, Alvaro Robles, Can Akkuzu, Samuel Kulczycki und Shunsuke Togami sind optimal vorbereitet, top motiviert und fiebern der Partie entgegen.

Kanak Jha hatte übrigens am Sonntag im Finale der Panamerican Championships in Santiago de Chile gegen Hugo Calderano mit 0:4 den Kürzeren gezogen – allerdings waren alle Sätze sehr eng und umkämpft. Eine Woche zuvor im Mannschaftsfinale hatte Jha den prominenten Brasilianer sogar besiegen können. Man darf gespannt sein, ob der TTF-Kalifornier am Freitag zum Einsatz kommen wird.

Grenzau mit starkem Taiwaner und Maciej Kubik

Man wird sich in Ochsenhausen nicht durch den Umstand täuschen lassen, dass der Traditionsklub aus dem Westerwald erst zwei Zähler auf dem Konto hat und als derzeitiger Tabellenzehnter punktgleich mit Schlusslicht Fulda ist. Das Beispiel Mainz hat gezeigt, wie schnell eine Partie auch gegen einen vermeintlichen Underdog in die Hose gehen kann, wenn die Spieler nicht ihre Bestform abrufen können und nicht voll fokussiert sind. Doch fokussiert werden sie am Freitag sein, und wie. Alle brennen auf ihren Einsatz und alle wollen ins Liebherr Pokal-Finale.

Interessant und auch einen Tick brisant könnte das Wiedersehen mit Maciej Kubik werden, der von den TTF an Grenzau ausgeliehen wurde. Und der 19-Jährige ist zurzeit richtig gut drauf und hat in der Liga sogar schon Patrick Franziska geschlagen. Man kann damit rechnen, dass Trainerfuchs Slobodan Grujic seinen jüngsten Spieler gerade in Ochsenhausen bringen wird. Bester Mann bei Grenzau ist aktuell der junge Taiwaner Feng Yi-Shin, nur einen Monat älter als Kubik, der in der TTB 5:3 steht – gegen den Weltranglisten-77., der ebenfalls bereits Franziska bezwungen hat, werden auch die Ochsenhauser Asse alles geben müssen, um als Sieger den Tisch zu verlassen.

Der deutsche Ex-Nationalspieler Patrick Baum spielt derzeit nicht sein bestes Tischtennis (TTBL-Bilanz: 1:5), doch das will für das Pokalspiel nicht allzu viel heißen, denn da werden die Karten komplett neu gemischt. Und Linkshänder Baum, inzwischen 35 Jahre alt, bringt reichlich Erfahrung mit. Mit dem Engländer Samuel Walker gehört ferner ein alter Bekannter dem Zugbrücken-Kader an – der 27-Jährige gehörte jahrelang dem Liebherr Masters College an.

„Wir erwarten ein heißes Spiel am Freitagabend“, sagt Fu Yong. „Beide Teams werden alles geben, um mit einem Sieg in das Liebherr Pokal-Finale einzuziehen. Wir haben uns in dieser Woche intensiv vorbereitet und sind bereit, alles zu geben. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung von unseren Fans und wollen den Einzug für den Verein, für unsere Partner und die vielen Helfer und Mitarbeiter schaffen.“

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