Polizei erschießt Fisch: Monster-Wels greift Badegäste im Brombachsee an

Aggro-Fisch

Ein über zwei Meter langer Wels verletzt im bayrischen Brombachsee mehrere Schwimmer. Am Ende wird der Fisch von der Polizei erschossen.

Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei im bayrischen Weißenburg-Gunzenhausen: Ein riesiger Wels hat im Brombachsee mindestens fünf Badegäste verletzt. Der über zwei Meter lange und rund 90 Kilogramm schwere Monster-Fisch hatte sich offenbar in der Nähe einer Schwimminsel eingenistet und attackierte immer wieder Schwimmer.

Polizei erschießt Fisch

Die Polizei sperrte den Badebereich. Weil das aggressive Tier ein Risiko darstellte, entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Wels zu töten. Ein Beamter erschoss den Fisch schließlich mit seiner Dienstpistole. Zwei Angler bargen den Wels später mit einem Boot.

Nach Einschätzung der Polizei wollte das Tier vermutlich seinen Nachwuchs verteidigen. Normalerweise zeigen Welse ein solches Verhalten nicht. Der Badebereich wurde nach dem Einsatz wieder freigegeben.

Kann sowas bei uns in der Region auch passieren?

Ja, prinzipiell schon. Welse gibt’s auch bei uns in den Seen und Flüssen. Gerade wenn das Wasser wärmer wird, fühlen die sich richtig wohl. Aber solche Angriffe sind extrem selten und passieren meist nur, wenn der Fisch gerade sein Nest verteidigt.

Also: Keine Panik – beim Baden einfach ein bisschen aufpassen, vor allem zur Laichzeit im Frühsommer. Und wenn so ein Riesenfisch mal in der Nähe auftaucht: möglichst ruhig bleiben!

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