Polizei meldet weniger Unfälle in Schwaben

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat die Verkehrszahlen für 2020 präsentiert

Die Corona-Krise hat wohl doch ihre guten Seiten. Die Reisebeschränkungen wirken und wirkten sich deutlich auf die Unfallzahlen in Schwaben aus. Im vergangenen Jahr  wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West 16% weniger Unfälle registriert als im Vorjahr (2019: 30.345 / 2020: 24.443)
Die Zahl der Unfalltoten blieb 2020 mit 41 Personen  gegenüber 2019 (46 Todesfälle) leider ähnlich .

Fahrradunfälle nehmen zu

Aufgrund des Lockdowns und den damit geltenden Reisebeschränkungen stiegen immer mehr Menschen auf das Fahrrad. Die Zahl der Unfälle mit Fahrradfahrern nahm demzufolge um knapp 16% zu. Gerade Benutzer von Pedelecs sind im Straßenverkehr gefährdet, im vergangenen Jahr kam es zu 401 Unfällen mit E-Bike Fahrern, davon verletzten sich 116 Personen schwer. Eine Trennung des Auto- und Fahrradverkehrs durch Fahrradstraßen und -streifen sowie eine stärkere Prävention durch Beamte wäre eine Möglichkeit die Unfall-Zahlen bei Fahrradfahrern zu verringern, so Polizeivizepräsident Guido Limmer.

 

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