Polizei, Stadt und Kreis: Mehr Sicherheit für Neu-Ulm trotz leichter Kriminalitätssteigerung

Zahlen und Fakten

Nach dem Sicherheitsgespräch 2025 für den Kreis Neu-Ulm ziehen Polizei, Stadt und Kreis eine gemischte Bilanz.

Beim diesjährigen Sicherheitsgespräch haben Polizei, Stadt und Kreis Neu-Ulm die aktuelle Sicherheitslage diskutiert und gemeinsame Maßnahmen zur Verbesserung vereinbart. Trotz eines leichten Anstiegs der Straftaten um 0,5 Prozent auf 7.313 Fälle im Jahr 2024 zeigt sich die Entwicklung insgesamt positiv.

Mehr Sicherheit für Neu-Ulm trotz leichter Kriminalitätssteigerung

Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner berichtete, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, im Landkreis um acht Prozent und in der Stadt um ein Prozent gesunken ist. Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang bei Wohnungseinbruchsdiebstählen, die mit 106 Fällen den niedrigsten Stand seit 2015 erreichten.

Während die Fallzahlen bei Diebstählen – etwa von Fahrrädern, aus Fahrzeugen und im Einzelhandel – zugenommen haben, ist die Zahl der Rauschgiftdelikte stark zurückgegangen. Insbesondere die Teillegalisierung von Cannabis führte zu einem Rückgang von über 75 Prozent. Auch Verkehrsunfälle und die Zahl der Unfalltoten gingen zurück, trotz eines Anstiegs bei Schulwegunfällen.

Caponniere in Neu-Ulm bleibt problematisch

Ein Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Caponniere in Neu-Ulm, einem beliebten Treffpunkt, der wegen Ruhestörungen und Müllablagerungen bei Anwohnern in der Kritik steht. Durch gemeinsame Kontrollen von Polizei und Stadt konnte die Situation verbessert werden, heißt es.

Landrätin Eva Treu und Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger betonten die Bedeutung der engen Zusammenarbeit aller Sicherheitsbehörden für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Polizeipräsidentin Strößner sagte: „Wir werden auch weiterhin alles tun, um die Lebensqualität und Sicherheit in unserer Region zu erhöhen.“

Das könnte Dich auch interessieren

26.06.2026 Polizei Weißenhorn wird zur Station: Das ändert sich im Landkreis Neu-Ulm Im südlichen Landkreis Neu-Ulm werden zwei Polizeidienststellen zusammengeführt: Die Polizeiinspektion Weißenhorn wird ab dem 25. August 2026 offiziell zur Polizeistation. Sie gehört dann zur Polizeiinspektion Illertissen. Grund für die Fusion ist, dass Verwaltungsstrukturen verschlankt und Personal gebündelt werden sollen. So soll die Polizei im Zuständigkeitsbereich flexibler eingesetzt werden können. Streifendienst ab Juli aus Illertissen Eine 23.09.2026 Tötungsdelikt in Nersingen: Verdächtiger gefasst! Ein 59-Jähriger stirbt gewaltsam in seiner eigenen Wohnung – jetzt sitzt ein 36-Jähriger in Untersuchungshaft! Nach dem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Nersingen im Kreis Neu-Ulm hat die Polizei den Verdächtigen im benachbarten Alb-Donau-Kreis festgenommen. Kannten sich Opfer und Verdächtiger? Der 36-jährige Deutsche wurde in Neenstetten gefasst. Laut Recherchen der „Augsburger Allgemeinen“ sollen sich die beiden Männer 25.08.2026 Polizei Illertissen und Weißenhorn fusionieren: Das ändert sich ab heute Im südlichen Landkreis Neu-Ulm gibt es seit Dienstag, 25. August, eine neue Struktur bei der Polizei. Die bisherigen Dienststellen in Illertissen und Weißenhorn sind offiziell fusioniert. Die Polizeiinspektion Illertissen übernimmt dabei die zentrale Zuständigkeit, während die bisherige Polizeiinspektion Weißenhorn künftig als Polizeistation weitergeführt wird. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West sollen durch die Zusammenlegung Personal 12.08.2026 Neu-Ulm: Reste einer Brandstabbombe auf Spielplatz gefunden Gegen 8.15 Uhr stießen Arbeiter in rund eineinhalb Metern Tiefe auf ein etwa zehn Zentimeter langes Metallstück. Zur Sicherheit wurde der Kampfmittelräumdienst aus München verständigt. Die waren wegen der fünf Blindgänger im Pfuhler Ried bereits am Tag zuvor in Neu-Ulm. Auch in der Donau hatten sie nach Kampfmitteln gefischt. Kampfmittelräumdienst gibt Entwarnung Die Experten überprüften