Polizei Weißenhorn wird zur Station: Das ändert sich im Landkreis Neu-Ulm

Was sich bei der Polizei ändert

Die Polizeiinspektion Weißenhorn wird mit der Polizeiinspektion Illertissen zusammengelegt. Der Streifendienst wird schon ab Juli von Illertissen aus koordiniert, Weißenhorn bleibt aber weiter Anlaufstelle.

Im südlichen Landkreis Neu-Ulm werden zwei Polizeidienststellen zusammengeführt: Die Polizeiinspektion Weißenhorn wird ab dem 25. August 2026 offiziell zur Polizeistation. Sie gehört dann zur Polizeiinspektion Illertissen.

Grund für die Fusion ist, dass Verwaltungsstrukturen verschlankt und Personal gebündelt werden sollen. So soll die Polizei im Zuständigkeitsbereich flexibler eingesetzt werden können.

Streifendienst ab Juli aus Illertissen

Eine wichtige Änderung greift schon früher: Ab dem 1. Juli 2026 wird der Streifendienst beider Standorte von Illertissen aus koordiniert. Laut Polizei soll das einen effizienteren Einsatz bei Einsätzen ermöglichen.

Bis Ende August werden auch die weiteren Bereiche der Dienststellen Schritt für Schritt zusammengeführt.

Weißenhorn bleibt Anlaufstelle

Der Standort Weißenhorn bleibt trotzdem bestehen. Dort soll künftig ein großer Teil der gemeinsamen Verfügungs- und Ermittlungsgruppe aus Illertissen und Weißenhorn sitzen. Diese Gruppe kümmert sich unter anderem um Vermögensdelikte und verkehrspolizeiliche Aufgaben.

Für die Menschen in Weißenhorn und Umgebung bedeutet das: Die Dienststelle in der Robert-Bosch-Straße bleibt weiter eine feste Anlaufstelle.

Neue Öffnungszeiten ab Juli

Ab dem 1. Juli gelten in Weißenhorn neue Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 16 Uhr, freitags von 7.30 Uhr bis 14 Uhr.

Außerhalb dieser Zeiten werden Türklingel und eingehende Anrufe laut Polizei intern nach Illertissen weitergeleitet. In Notfällen gilt weiterhin rund um die Uhr der Polizeinotruf 110.

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