Polizeieinsatz an Heidenheimer Schule

Jugendliche zielen mit Soft-Air-Waffen aufeinander

Ein "Spiel" mit Soft-Air-Waffen zwischen Jugendlichen führt zu einem großen Polizeieinsatz an einer Heidenheimer Schule. Den jungen Männern droht nun eine Anzeige gegen das Waffengesetz.

Am Dienstag Abend kam es an der Heidenheimer Schule in der Bergstraße zu einem großen Polizeieinsatz.

Auf dem Schulhof wurden drei Jugendliche in Schutzkleidung und Sturmhauben gesichtet, die mit Pistolen aufeinander zielten. Da zunächst von einer Bedrohungslage ausgegangen wurde, informierten Zeugen die Polizei, die mit mehreren Wägen anrückte.

Nach Ankunft der Polizei konnten die drei jungen Männer schnell festgenommen werden. Zwei davon führten Soft-Air-Waffen mit sich, die von der Polizei beschlagnahmt wurden. Der dritte habe lediglich zugeschaut, während sich die anderen beiden Jugendlichen als „Spiel“ gegenseitig beschossen.

Die Jungen, zwei davon im Alter von 16 Jahren, wurden auf das Polizeirevier mitgenommen und mussten dort von ihren Eltern abgeholt werden. Auf die beiden „Waffenführer“ kommt nun eine Anzeige gegen das Waffengesetz zu, da sie ohne Waffenschein die Soft-Air-Waffen in der Öffentlichkeit mit sich führten.

Die Polizei warnt

Soft-Air-Waffen, die nur Plastikkügelchen verschießen sehen echten Schusswaffen oft täuschend ähnlich. Außerdem könnten diese starke Verletzungen verursachen.

Die Polizei warnt dementsprechend davor diese Gegenstände in der Öffentlichkeit zu verwenden und verfolgt jeden Verstoß.

 

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