Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm – dazu gehören die Landkreise Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim sowie die Stadt Ulm – stieg die Zahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr nur leicht auf 23.789 Fälle (2024: 23.687). Positiv entwickelte sich die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden, die auf 2.748 sank (-21, -1,0 %). Besonders erfreulich ist der Rückgang tödlicher Unfälle von 39 im Jahr 2024 auf 31 im Jahr 2025 (-20 %). Insgesamt starben bei diesen Unfällen 36 Menschen, sechs weniger als im Vorjahr (-14,3 %).
Nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt die Hauptursache bei schweren Unfällen, sank aber bei Getöteten von 24 auf 11 (-54,2 %) und bei Schwerverletzten von 149 auf 113 (-24,2 %).
Missachten der Vorfahrt führte zu 5 Getöteten (-28,5 %) und 63 Schwerverletzten (-21,3 %).
Bezogen auf alle Verkehrsunfälle ist Missachten der Vorfahrt die häufigste Unfallursache (1.640 Unfälle, +5,5 %).
Abbiegen, Wenden sowie An- und Einfahren in den Verkehr nahm deutlich ab (von 2.019 auf 1.506 Unfälle, -25,4 %).
Nicht angepasste Geschwindigkeit sank insgesamt von 937 auf 837 Unfälle.
Polizeipräsident Josef Veser kommentiert die Zahlen: „Die Bilanz aus dem Jahr 2025 zeigt, dass die mehrgleisige Strategie des Polizeipräsidiums Ulm bei den Maßnahmen zur Verkehrssicherheit greifen. Dazu zählen Verkehrsüberwachung, Verkehrsprävention, Öffentlichkeitsarbeit und die Arbeit in der Unfallkommission.“ Und das soll auch im neuen Jahr zu weniger Unfällen führen.