Präventionsprojekt liefert neue Erkenntnisse zum Ulmer Nachtleben

Kampf dem K.O.

Zwei Jahre lang haben Forschende die Verabreichung von K.O.-Tropfen aufgezeichnet. Eine besondere Schwere der Fälle im Ulmer Nachleben konnte nicht nachgewiesen werden.

Von Januar 2024 bis Dezember 2025 wurden im Rahmen der akut ärztlichen Versorgung insgesamt 62 Verdachtsfälle einer unfreiwilligen Verabreichung von K.O.-Mitteln dokumentiert. Die toxikologische Untersuchung von Blut- und Urinproben durch das Institut für Rechtsmedizin ergab:

Die Ergebnisse zeigen, dass die Gefahr von K.O.-Tropfen in Ulms Clubszene bisher statistisch nicht nachweisbar ist.

Prävention im Fokus

Neben der Datenerhebung steht Aufklärung und Prävention im Zentrum des Projekts. Patientinnen werden über Testergebnisse informiert und über Handlungsmöglichkeiten aufgeklärt. Unterstützt wird dies durch ein Netzwerk aus Rechtsanwältinnen, Psychologinnen, Frauenhäusern und Seelsorgerinnen. Begleitend läuft eine breit angelegte Präventionskampagne über Social Media, Flyer und Veranstaltungen. Seit Mitte 2025 liegt der Schwerpunkt zusätzlich auf Alkohol, anderen Drogen und sicherem Feiern – basierend auf den Erfahrungen und Ergebnissen der ersten Projektjahre.

Das könnte Dich auch interessieren

10.04.2025 Ulm ist kein Hotspot für K.o.-Tropfen - Projekt "Kampf dem K.o." zieht Jahresbilanz Ulm ist kein Hotspot für K.o.-Tropfen: Warum die Gefahr trotzdem ernst genommen werden muss. Das Projekt „Kampf dem K.o.“ zieht Jahresbilanz - Fortführung bewilligt: Ministerium verlängert Projektlaufzeit 05.03.2026 LUBW erfasst Tiere und Pflanzen in Ulm Ziel der Erhebungen ist es, langfristig die Qualität von Biotopen sowie das Vorkommen und die Bestandsentwicklung verschiedener Tier- und Pflanzenarten zu beobachten. Die Ergebnisse werden anschließend auf Landes- und teilweise auch auf Bundesebene hochgerechnet, um Aussagen über ökologische Entwicklungen treffen zu können. Und so läuft das ab: Die Kartierungen sind Teil verschiedener Monitoringprogramme. Hintergrund ist 03.03.2026 Stadt Ulm weiht neue Schulstraße an der Jörg-Syrlin-Grundschule ein Die neue Straßenregelung wurde am Wochenende offiziell eingeweiht. Zusätzlich wurde in der Königstraße eine neue Elternhaltestelle eingerichtet. Bereits bestehende Schulstraßen gibt es an der Meinloh-Grundschule, der Spitalhof Gemeinschaftsschule sowie am Schulzentrum St. Hildegard. Mehr Sicherheit auf dem Schulweg Ziel ist es, Schulwege für Kinder sicherer zu machen. Schulstraßen leisten dazu einen wichtigen Beitrag: Der Straßenabschnitt 24.02.2026 "Fostering Changes" zukünftig auch in Ulm? Nicht alle Kinder können bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. In Deutschland leben derzeit 90.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien. Eine Arbeitsgruppe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Ulm unter der Leitung von Christian Bachmann hatte 577 Jugendämter in Deutschland befragt, welche Unterstützungsangebote sie für Pflegeeltern anbieten. Durch zu wenig Unterstützungsprogramme haben viele Jugendämter