Produktion von Varta steht nach Cyberangriff weiter still

Alle fünf Produktionsstandorte betroffen

Nach einer Cyberattacke fährt der Batteriehersteller die Produktion herunter - aus Sicherheitsgründen, wie es heißt. Wie es weitergeht, ist bisher nicht bekannt.

Die Produktion des Batterieherstellers Varta steht nach einem Hackerangriff weiter still. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens aus Ellwangen (Ostalbkreis) am Mittwochmittag mit.

Die fünf Produktionsstandorte, drei davon in Deutschland und jeweils einer in Rumänien und Indonesien, seien betroffen. Ebenso die Verwaltung.

Varta hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass Teile der IT-Systeme Ziel einer Cyberattacke gewesen seien. Daraufhin habe das Unternehmen die IT-Systeme und damit auch die Produktion aus Sicherheitsgründen selbst heruntergefahren. Der Schadensumfang könne bisher nicht benannt werden, hieß es. Wann die Produktion wieder anläuft, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Das Unternehmen steckte zuletzt in den roten Zahlen. Varta sah sich im Frühjahr des vergangenen Jahres zu einem Umbau gezwungen und kündigte infolge eines Sparprogramms die Streichung von weltweit rund 800 Stellen an.

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