Profi-Clubs gründen in Corona-Not Bündnis

Auch die Ulmer Basketballer machen mit und ziehen gemeinsam mit anderen Clubs an einem Strang.




Aufgrund der Coronavirus-Krise haben sich zahlreiche Proficlubs zur Interessensgemeinschaft «Teamsport Baden-Württemberg» zusammengeschlossen. Dieses Bündnis von Vereinen aus den Sportarten Handball, Basketball, Volleyball und Eishockey solle helfen, im Austausch mit der Politik die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor Publikum vorzubereiten. Das teilte der Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen am Mittwoch mit.

Das ist Teamsport BW

«Mit Teamsport BW ist es uns gelungen, in einen guten und lösungsorientierten Austausch mit der Politik zu gehen», sagte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. «Nun wird es darum gehen, mit überzeugenden Konzepten bald wieder vor möglichst vielen Zuschauern zu spielen. Denn ohne dies stünde unser gesamtes Geschäftsmodell weiterhin auf der Kippe.»

Am Dienstag habe sich Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Mannheim mit Vertretern der Löwen und des Eishockey-Clubs Adler Mannheim getroffen. Derzeit sind in Baden-Württemberg Sportveranstaltungen unter Hygiene-Regeln mit bis zu 500 Teilnehmern erlaubt.

Diese Clubs machen mit

Zum Bündnis gehören unter anderem auch der TVB Stuttgart, die HBW Balingen-Weilstetten und Frisch Auf Göppingen aus dem Handball sowie die Volleyball-Topteams VfB Friedrichshafen und MTV Allianz Stuttgart. Auch die Basketball-Erstligisten MHP RIESEN Ludwigsburg, Hakro Merlins Crailsheim und ratiopharm Ulm sind dabei.

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