Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Telefonbetrüger in Memmingen

Zielgruppe ältere Menschen

Vor dem Landgericht Memmingen begann der Prozess gegen einen Mann, der Teil einer Betrügerbande gewesen sein soll.

Am Dienstag hat am Landgericht Memmingen der Prozess gegen einen 25-Jährigen begonnen. Ihm wird vorgeworfen, Mitglied einer Bande von Telefonbetrügern gewesen zu sein, die sich als Polizisten ausgaben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten banden- und gewerbsmäßigen Betrug sowie Amtsanmaßung vor.

Organisatorische Rolle in der Bande

Der 25-Jährige soll laut Gerichtssprecher organisatorische Aufgaben innerhalb der europaweit agierenden Betrügerbande übernommen haben. Er habe Geld-Abholer angeworben, sie koordiniert und bei ihren Einsätzen angeleitet. Zudem soll er Fahrzeuge gemietet und Mobiltelefone für die Bande beschafft haben.

Zielgruppe ältere Menschen

Die Bande soll bevorzugt ältere Menschen in Baden-Württemberg und Bayern angerufen haben. Die Betrüger gaben sich dabei als Polizeibeamte aus und überzeugten die Opfer, ihre Wertsachen und Ersparnisse zur vermeintlichen Sicherheit an Abholer zu übergeben.

Weitreichende Einsatzorte

Die mutmaßlichen Betrüger waren laut Ermittlern in mehreren Regionen aktiv. Einsatzorte reichten von Senden über Friedrichshafen und Biberach bis nach Heilbronn.

Prognose für den Prozessverlauf

Für den Prozess am Landgericht Memmingen sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil wird voraussichtlich am 27. Januar gefällt.

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