ratiopharm Ulm bleibt ungeschlagen im Eurocup

Mit einer dominanten ersten Halbzeit hat sich ratiopharm ulm den dritten Auswärtssieg im BKT EuroCup gesichert. Beim litauischen Vertreter Lietkabelis Panevėžys setzten sich die Ulmer mit 98:94 durch.

In der ersten Halbzeit überzeugte Ulm mit intensiver Verteidigung, provozierte 12 Ballverluste und nutzte jede Gelegenheit, das Tempo hochzuschrauben. So erarbeiteten sich die Ulmer eine deutliche 19-Punkte-Führung, die auch eine schwächere zweite Hälfte überdauerte.

Teamgeist und Tempo als Schlüssel

Von Beginn an traten die Ulmer konzentriert und zielstrebig auf. Tobias Jensen, das „Danish Dynamite“, eröffnete die Partie mit sicherem Wurfgefühl, während Chris Ledlum unter dem Korb dominierte. Die Gastgeber fanden offensiv kaum Lösungen und punkteten zunächst fast ausschließlich über Freiwürfe.
Mit der Einwechslung von Mohamed Diakite nahm die Ulmer Energie weiter zu – der Youngster brachte sofort frischen Schwung und sorgte mit dafür, dass Ulm nach dem ersten Viertel mit 28:17 vorne lag.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der offensive Rhythmus der Gäste beeindruckend. Lietkabelis fand zwar offensiv besser ins Spiel, doch die aggressive Ulmer Verteidigung zwang die Hausherren erneut zu vielen Fehlern. Der Lohn: eine komfortable 61:42-Führung zur Halbzeitpause.

Spannung im Schlussviertel

Nach der Pause kämpften sich die Litauer mit einem 9:0-Lauf zurück ins Spiel. Doch wieder war es Ledlum, der mit seiner Physis und Cleverness den Lauf stoppte. Während Lietkabelis nun deutlich treffsicherer agierte, ließ Ulm in Phasen ohne seinen Topscorer offensiv nach.

Bryce Brown und Tobias Jensen hielten in der Schlussphase dagegen, als die Gastgeber immer näher kamen. Besonders der ehemalige Ulmer Augustine Rubit brachte seine Mannschaft mit schwierigen Treffern zurück ins Spiel. In einer hektischen Endphase behielt ratiopharm Ulm aber die Nerven – und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Endstand: 98:94 für Ulm.

Forward Chris Ledlum: „Das war heute ein Teamsieg. Vielleicht habe ich heute das beste Spiel meiner Karriere gespielt. Das habe ich allerdings meiner Mannschaft zu verdanken, die mich super in Szene gesetzt hat. Wir haben aktuell sehr viel Spaß daran, zusammenzuspielen. Ich denke, das ist der ausschlaggebende Grund dafür, dass wir so erfolgreich sind.“

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 DONAU 3 FM-Moderator Marcel Teubrig kommentiert die Heimspiele des SSV Ulm im Livestream Die Heimspiele des SSV Ulm 1846 Fußball bekommen eine bekannte Stimme aus der Region: DONAU 3 FM-Redakteur Marcel Teubrig kommentiert die Partien der Spatzen künftig im Livestream. Die Übertragungen laufen über die Plattform Leagues, die Spiele aus der Regionalliga Südwest zeigt. Alle Regionalliga-Spiele im Livestream Die neue Regionalliga-Saison beginnt für den SSV am Freitag, 7. 17.07.2026 SSV Ulm 1846 Fußball: Neuer Mannschaftsarzt für die Spatzen Der SSV Ulm 1846 Fußball baut seine Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Ulm aus. Zur neuen Saison übernimmt das Uniklinikum die gesamte medizinische Versorgung der Mannschaft – einschließlich der täglichen Betreuung im Trainingsbetrieb. Neuer Mannschaftsarzt übernimmt Verantwortung Die ärztliche Betreuung liegt künftig vollständig beim Universitätsklinikum und bei Mannschaftsarzt Dr. Alexander-Stephan Henze. Die bisherige Zusammenarbeit mit Dr. 15.07.2026 Schwörsporttag des SSV Ulm auf der Gänswiese Kinder und Familien können dort zahlreiche Sportarten kennenlernen und selbst ausprobieren. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Mitmach-Sporttage in Ulm entwickelt. Im Mittelpunkt steht erneut die Sport-Kids-Olympiade. Mehr als 20 Sportarten zum Ausprobieren An mehr als 20 Stationen können Kinder gemeinsam mit ihren Familien verschiedene Sportarten testen. Das Angebot 13.07.2026 Emanuel Taffertshofer unterschreibt beim SSV Ulm 1846 Fussball Die Ulmer Fußballer wollten ihre jungen Mannschaft Emanuel Taffertshofer wurde beim TSV 1860 München ausgebildet und lief anschließend für die zweite Mannschaft der Löwen auf. Seine weiteren Stationen waren die Würzburger Kickers, der SV Sandhausen und der SV Wehen Wiesbaden, ehe er im vergangenen Sommer nach Zypern wechselte. In seiner Karriere hat der 31 -Jährige