ratiopharm ulm fordert die Bamberger Baskets

Die Bamberger, die sich mit sechs Siegen und vier Niederlagen gut in der oberen Tabellenhälfte behaupten, sind eine eingespielte und kämpferische Mannschaft. Die Ulmer müssen sich also auf ein intensives Duell einstellen.

Heute Abend um 18:30 Uhr trifft ratiopharm ulm auf die Bamberger Baskets. Die Ulmer gehen dabei mit Rückenwind ins Spiel, nachdem sie in den letzten Wochen eine starke Aufholjagd hingelegt haben. Besonders die Rückkehr von Topscorer Chris Ledlum, der bei seinem BBL-Comeback in Berlin gleich 15 Punkte erzielte, hat ratiopharm ulm wieder zusätzliche Durchschlagskraft verliehen.

Dennoch bleibt der Gegner aus Bamberg ein harter Brocken. Die Bamberger, die sich mit sechs Siegen und vier Niederlagen gut in der oberen Tabellenhälfte behaupten, sind eine eingespielte und kämpferische Mannschaft. Die Ulmer müssen sich also auf ein intensives Duell einstellen.

Bamberg: Stabilität trotz Rückschläge

Obwohl die Bamberger in der laufenden Saison schon gegen Teams wie Bayern München, die Skyliners Frankfurt und die Rostock Seawolves verloren haben, zeigte sich die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel stets stabil und präsent. Besonders herausragend bei den Bambergern ist Cobe Williams, der mit durchschnittlich 16,8 Punkten pro Partie das Zentrum des Spiels bildet. Auch im Rebounding ist Bamberg gefährlich: Mit Spielern wie Demarcus Demonia und Ibi Watson, die zusammen fast 10 Rebounds pro Spiel sichern, bleiben die Bamberger unter den Körben immer präsent.

Ulm setzt auf starke Defense und kontrolliertes Tempo

Ulm-Coach Ty Harrelson hat klare Vorstellungen für das Spiel: „Bamberg hat zuletzt ein 100-Punkte-Spiel hingelegt, daher müssen wir den Fokus auf die Verteidigung legen, um sie auszubremsen. Entscheidend wird auch sein, das Tempo zu kontrollieren und unser Verhältnis von Assists zu Ballverlusten zu verbessern.“ Besonders das Rebounding könnte dabei ein Schlüssel zum Erfolg für ratiopharm ulm werden.

Ulm stärker unter den Körben

Ein klarer Vorteil für Ulm im direkten Vergleich: Im Rebounding sind die Ulmer bislang stärker. Mit durchschnittlich 37,5 Rebounds pro Partie sichern sie sich mehr zweite Chancen als die Bamberger, die auf 34,4 kommen. Diese Präsenz unter den Körben könnte sich im intensiven Duell als entscheidend herausstellen. Wenn es den Ulmern gelingt, den Bambergern die zweite Chance zu verwehren und gleichzeitig die eigenen Rebounds zu sichern, könnte das den Ausschlag für den Erfolg geben.

Headcoach Ty Harrelson

„Bamberg hat zuletzt ein 100-Punkte-Spiel aufgelegt. Entsprechend müssen wir den Fokus auf die Verteidigung legen, um sie zu auszubremsen. Entscheidend wird auch sein, das Tempo zu kontrollieren und unser Verhältnis von Assists zu Ballverlusten zu verbessern.”

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