ratiopharm ulm verliert auch am Ehrenamttag

Eiskalte Italiener

Vor 5.200 Zuschauern unterliegt ratiopharm ulm bei der vierten Auflage des Ehrenamttags dem italienischen Team Dolomiti Energia Trento mit 87:100.

Über weite Strecken erlebten die eingeladenen Helferinnen und Helfer aus der gesamten Uuulmer Region ein ausgeglichenes Duell. Trotz der energiegeladenen Atmosphäre mussten sich die Hausherren am Ende einem stark aufgelegten Team aus Trento geschlagen geben. Nach einer starken ersten Hälfte, geprägt von einem herausragenden Nelson Weidemann, führten vermehrte Unachtsamkeiten im zweiten Durchgang zur Niederlage im letzten Spiel der EuroCup-Vorrunde.

„Vielen Dank an alle freiwilligen Helfer – die Atmosphäre war großartig. Wir hatten eine gute erste Halbzeit und hätten uns zur Pause sogar eine etwas größere Führung herausspielen können. Im dritten Viertel haben wir offensiv nachgelassen und zu viele Ballverluste produziert. Daraus müssen wir jetzt lernen“, erklärte Ulms Cheftrainer Ty Harrelson nach Spielende.

Weidemann startet brandheiß

Die Gäste erwischten den besseren Start und profitierten zunächst von einer sehr kleinlichen Linie der Schiedsrichter. Trotz früher Foulprobleme ließen die Uuulmer nicht locker. Vor allem Mark Smith begeisterte das Publikum immer wieder mit sehenswerten Aktionen. Dank einer immer stabiler werdenden Verteidigung entwickelte sich bis zum Ende des ersten Viertels ein ansehnlicher Spielfluss (22:24; Q1). Weidemann sorgte mit seinem bereits 16. Punkt im letzten Angriff der ersten Halbzeit für die knappe Pausenführung (46:45; Q2).

Dominante Italiener übernehmen die Kontrolle

Trento traf in Halbzeit zwei hochprozentig, selbst schwierige Würfe – was zum Rückstand führte (64:73; Q3). Im letzten Viertel setzten sich die Probleme fort: fehlende Reboundkontrolle, kein offensiver Rhythmus mehr und kaum Zugriff in der Verteidigung. Auch wenn die Gäste das Tempo etwas herausnahmen, hatten ihre Aktionen weiterhin Effektivität. Am Ende stand ein deutlicher 87:100-Endstand (Q4).

Nelson Weidemann ist zurück

Gerade in der ersten Halbzeit lieferte Nationalspieler Nelson Weidemann wichtige Impulse, die man während seiner Abwesenheit schmerzlich vermisst hatte. Zur Pause stand der Guard bereits bei 16 Punkten. Am Ende des Abends brachte er es auf vier verwandelte Dreier und insgesamt 21 Punkte. Ebenfalls zweistellig punkteten: Mark Smith (20), Justin Simon (13), Alex Anigbata (10) und Tobias Jensen (10).

Das könnte Dich auch interessieren

25.02.2026 Ty Harrelson bleibt Uuulmer In der Länderspielpause passiert wenig auf dem Parkett, also sorgt ratiopharm ulm für Schlagzeilen daneben. Die Ulmer Basketballer verlängern die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Ty Harrelson um zwei weitere Spielzeiten. Nach seiner Zeit in Vechta wechselte der 45-Jährige zur vergangenen Saison an den OrangeCampus. Vizemeister und Talente-Förderer In seiner Debütsaison führte Harrelson eine der jüngsten Mannschaften 05.01.2026 Basketball-Spitzenspiel endet ohne Ulmer Erfolg Die ersatzgeschwächten Ulmer erwischten zunächst einen starken Start und setzten die Gäste früh unter Druck. Trier fand jedoch schnell über MVP-Kandidat Jordan Roland besser ins Spiel. Nach einer knappen 23:20-Führung nach dem ersten Viertel kippte die Partie im zweiten Abschnitt. Trier zündete ein offensives Feuerwerk, nutzte Ulmer Fehler konsequent aus und erspielte sich bis zur 16.12.2025 Basketball trifft Handwerk: Ulmer laden Betriebe ein Die Ulmer Basketballer feiern das Handwerk. Zu ihrem Heimspiel gegen Buducnost VOLI Podgorica am 3. Februar laden sie Handwerksbetriebe aus der gesamten Region kostenlos in die ratiopharm arena ein. Dank für das Handwerk Gemeinsam mit dem Partner UZIN UTZ möchte der Verein den Menschen im Handwerk für ihre Arbeit danken. Mit der Aktion soll die 24.11.2025 Rückkehrer Justin Simon verstärkt ratiopharm ulm In der Saison 2021/22 absolvierte Simon nur zwei Bundesligaspiele für Ulm, als Ersatz für den kurzzeitig verletzten Karim Jallow. Simon beeindruckte jedoch sofort: 11 Punkte beim Auftaktsieg gegen die Bayern, 15 Punkte und 4 Rebounds gegen Bonn. Wechsel mit Wirkung Danach wechselte er nach Ludwigsburg, wo er sich sofort als wichtiger Spieler etablierte und sogar