Raubüberfall auf Uhrenhändler: Urteil erwartet

Im Memmingen Prozess um den Raubüberfall auf einen Vöhringer Uhrenhändler wird morgen das Urteil erwartet.

Angeklagt ist ein 37-Jähriger. Er soll im Juli 2013 bei dem Händler eingebrochen und Uhren im Wert von über einer halben Million Euro sowie fast 150.000 Euro Bargeld gestohlen haben.

Bei dem 37-jährigen Beschuldigten handelt es sich um einen der beiden Inhaftierten, denen Anfang August 2019 die Flucht aus der Justizvollzugsanstalt Memmingen gelang und die kurz darauf wieder festgenommen werden konnten. Vier der fünf Angeklagten wurden im Oktober überraschend freigesprochen.

Meldung vom 17.10.2019:

Überraschende Wende im Prozess um den Raubüberfall auf einen Uhrenhändler in Vöhringen. Das Landgericht Memmingen hat vier der fünf Angeklagten freigesprochen.

Die Anklage gegen die vier Männer hatte sich laut Gericht auf die Angaben eines Belastungszeugen gestützt. Doch der hat in der Hauptverhandlung die Aussage verweigert. Er befürchtet, sich selbst zu belasten. Die Angaben, die er damals gegenüber der Polizei machte, konnten somit weder gestützt noch bestätigt werden. Daher der Freispruch der vier Männer.

Das Verfahren gegen den fünften Angeklagten soll am 4. November fortgesetzt werden.

Den Angeklagten wurde vorgeworfen, im Juli 2013 bei dem Uhrenhändler in Vöhringen eingebrochen oder an der Planung der Tat beteiligt gewesen zu sein. Kurz vor Mitternacht sollen zwei der Männer mit schwarzen Sturmhauben maskiert in das Haus des Uhrenhändlers gestürmt sein, ihn und seine Ehefrau gefesselt und mit einer Pistole bedroht haben.

Aus dem Tresor erbeuteten die mutmaßlichen Täter Luxus-Uhren im Gesamtwert von rund 536.000 Euro sowie fast 150.000 Euro Bargeld.

Meldung vom 13.09.2019:

Vor dem Landgericht Memmingen hat am Freitag der Prozess um einen Raubüberfall auf ein Uhrenhändler-Ehepaar begonnen.

Fünf Männern wird vorgeworfen, im Juli 2013 im Haus des Uhrenhändlers in Vöhringen (Landkreis Neu-Ulm) eingebrochen oder an der Planung des Überfalls beteiligt gewesen zu sein. Einer der Angeklagten soll am Tatabend auf einen Baum geklettert sein und von dort das Haus beobachtet haben. Mit schwarzen Sturmhauben maskiert seien er und ein Komplize kurz vor Mitternacht durch die offene Terrassentür gestürmt. Der Uhrenhändler und seine Ehefrau sollen gefesselt und mit einer Pistole bedroht worden sein. Aus dem Tresor erbeuteten die Täter Uhren im Gesamtwert von etwa 536 000 Euro, rund 148 000 Euro Bargeld und weitere Gegenstände. Die fünf Angeklagten wohnten zum Tatzeitpunkt in Hessen. Der Mann, der maßgeblicher Drahtzieher der Tat gewesen sein soll, wurde im Januar dieses Jahres von der Ukraine an Deutschland ausgeliefert. Ihm gelang im August zusammen mit einem weiteren Inhaftierten die Flucht aus der Justizvollzugsanstalt Memmingen. Die Ausbrecher konnten wenig später wieder gefasst werden.

Meldung vom 12.09.2019:

Fünf Männer müssen sich ab Freitag (09.00 Uhr) vor dem Landgericht Memmingen wegen eines schweren Raubüberfalls verantworten.

Den Angeklagten wird vorgeworfen, im Juli 2013 bei einem Uhrenhändler in Vöhringen (Landkreis Neu-Ulm) eingebrochen oder an der Planung der Tat beteiligt gewesen zu sein. Kurz vor Mitternacht sollen zwei der Männer mit schwarzen Sturmhauben maskiert in das Haus des Uhrenhändlers gestürmt sein, ihn und seine Ehefrau gefesselt und mit einer Pistole bedroht haben. Aus dem Tresor erbeuteten die mutmaßlichen Täter Uhren im Gesamtwert von etwa 536 000 Euro, rund 148 000 Euro Bargeld und weitere Gegenstände. Bei einem der Angeklagten handelt es sich um einen der Inhaftierten, denen Anfang August 2019 die Flucht aus der Justizvollzugsanstalt Memmingen gelang. Die beiden Ausbrecher wurden einige Tage später wieder festgenommen.

Foto: Archivbild

 

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