Razzia wegen Kinderpornografie in Schwaben

Wegen des Verdachts der Verbreitung von Kinderpornografie hat die Kripo am Mittwoch sechs Häuser in den bayerischen Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg durchsucht.




Die Beschuldigten sollen kinder- und jugendpornografische Fotos und Videos besessen und weitergegeben haben. «Bei den insgesamt acht Tatverdächtigen handelt es sich um sechs Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 14 und 32 Jahren», berichtete die Polizei.

Wie ein Sprecher erläuterte, haben die Verfahren nicht direkt etwas miteinander zu tun. Geplante Durchsuchungen in mehreren Fällen seien konzentriert zusammengefasst worden. Manche Verdächtige sollen nur einzelne Kinderpornos besessen haben, in anderen Fällen gehe es um eine dreistellige Zahl. Hauptsächlich geht es um den Austausch über Smartphones.

Bei den Durchsuchungen sind nach den Angaben Mobiltelefone und Speichermedien sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden. Die Polizei kam teils durch neue Hinweise in älteren Verfahren auf die Spur der Beschuldigten.

In anderen Fällen habe es Hinweise der US-Nichtregierungsorganisation NCMEC (National Center for Missing and Exploited Children / auf Deutsch: Nationales Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder) gegeben. Diese Organisation kümmert sich unter anderem um missbrauchte Kinder und arbeitet international mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen.

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