Alb-Donau-Kreis: Reiserückkehrer verursachen Corona-Ausbrüche

Zwei Reiserückkehrer aus dem südlichen Alb-Donau-Kreis haben durch Partybesuche bzw. Familienfeiern ein größeres, über mehrere Landkreise betreffendes Ausbruchsgeschehen ausgelöst.

Die jungen Erwachsenen kamen Ende August von einer Reise nach Prag zurück. Nach derzeitigem Stand haben sie am Tag der Rückkehr eine Party im Landkreis Biberach besucht. Bereits am darauffolgenden Tag besuchten die Reiserückkehrer eine Familienfeier im südlichen Alb-Donau-Kreis. Bei beiden privaten Veranstaltungen kam es zu weiteren Ansteckungen.

Nach jetzigem Stand sind sechs Personen im Alb-Donau-Kreis aufgrund dieser Kontakte positiv getestet worden, weitere Testergebnisse sind noch ausstehend. Zudem befinden sich einige Kontaktpersonen bereits in häuslicher Quarantäne. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit durch das Landratsamt Alb-Donau-Kreis, weitere Kreisverwaltungen und Ortspolizeibehörden ermittelt. Ziel ist es möglichst alle Kontakte schnellstmöglich zu identifizieren und eine entsprechende häusliche Quarantäne anzuordnen.

„Es gilt nun die Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen. Ich wünsche mir von manchen Reiserückkehrern aus Risikoländern und potentiellen Risikoländern mehr Verantwortungsbewusstsein. Geschehen wie diese lassen sich durch ein verantwortungsvolles Verhalten verhindern“, sagte Landrat Heiner Scheffold.

 

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