Reizstoff im Regio Ulm-Riedlingen versprüht: Bundespolizei ermittelt

Ermittlungen nach Reizgasattacke

In einem Regionalexpress von Ulm nach Riedlingen ist am Donnerstagnachmittag Reizstoff versprüht worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Nach aktuellem Ermittlungsstand soll ein bislang unbekannter Verdächtiger gegen 15.15 Uhr in dem Zug Reizstoff freigesetzt haben. Zahlreiche Reisende klagten anschließend offenbar über Husten und Halsschmerzen. Am Bahnhof Riedlingen wurde der Zug deshalb von Mitarbeitern der Deutschen Bahn geräumt und gelüftet.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Tatverdächtige den Zug bereits beim Halt in Blaubeuren verlassen haben. Die Bundespolizei sucht jetzt Zeugen und Geschädigte. Wer Hinweise geben kann oder selbst betroffen war, soll sich bei der Bundespolizeiinspektion Stuttgart melden: telefonisch unter 0711 55049-1020 oder per Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de.

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