Oberschwaben im Kinofieber! Die 6. Filmtage Oberschwaben sind am Sonntag (11. Oktober) mit einem neuen Rekord zu Ende gegangen. Mehr als 2.500 Tickets wurden verkauft – und das, obwohl weniger Filme gezeigt wurden als in den vergangenen Jahren. Vier Tage lang gab es spannende Filme, volle Kinosäle und jede Menge Gespräche mit den Filmschaffenden. Mehr als 50 Filmgäste waren persönlich dabei.
Besonders erfolgreich war der Dokumentarfilm „Vaterstadt“ von Anna Schubert. Der Film wirft einen kritischen und differenzierten Blick auf das Ravensburger Rutenfest und sorgte für ordentlich Gesprächsstoff. Gleich zweimal war der Kinosaal restlos ausverkauft. Dafür gab es am Ende auch den Filmpreis Frauen.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde „Can 1 Bicycle change a Life?“ von Don Ailinger als bester Kurzfilm.
Den wichtigsten Preis des Festivals sicherte sich allerdings der Spielfilm „Once upon a Time in a Cinema“ von David Gleeson. Der Hans W. Geißendörfer Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt den Film als Liebeserklärung ans Kino.
Weitere Preise gingen an „Sammy und Frida – Chaos mit Sense“, „Chamäleon“ und die Wander-Doku „Lauf!“.
Festivalleiterin Helga Reichert sieht im neuen Besucherrekord eine Bestätigung dafür, künftig noch stärker auf regionale Themen zu setzen. Und für Filmfans gibt es schon bald Nachschub: Am Freitag, 16. Oktober, macht die Oberschwaben Kurzfilmtour um 16 Uhr auf der Südbühne der Oberschwabenschau in Ravensburg Halt.
Und auch der Termin für die nächsten Filmtage Oberschwaben steht bereits fest: Vom 7. bis 10. Oktober 2027 geht das Filmfestival in die siebte Runde!