Rekordjahr für Hausgerätehersteller BSH

Standorte in Giengen und Dillingen

Der Hausgerätehersteller BSH mit Standorten in Giengen an der Brenz und Dillingen hat ein Rekordjahr hinter sich. Das teilt das Unternehmen mit.

Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf ein Allzeithoch von 15,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Das operative Ergebnis stieg leicht, genaue Ergebniszahlen nennt das zur Bosch-Gruppe gehörende Unternehmen nicht. BSH ist nach eigenen Angaben Marktführer bei Hausgeräten in Europa und stellt unter anderem die Marken Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff her.

Im laufenden Jahr erwartet BSH weiteres Wachstum um 5 bis 8 Prozent. Allerdings betonte Finanzchef Gerhard Dambach mit Blick auf die Prognose, dass er noch nie ein Jahr erlebt habe, in dem Chancen und Risiken so breitgefächert waren wie im laufenden. Zum Wachstum dürften dabei auch Preiserhöhungen beitragen. Bei Einbaugeräten beispielsweise werde man im Sommer um 8 Prozent nach oben gehen, hieß es. Als größtes Risiko sieht man bei BSH das Thema Material und Teile. Belastend wirkt sich aber auch der Ukraine-Krieg aus. Unter anderem stehen derzeit zwei Fabriken des Unternehmens in St. Petersburg still.

Im kommenden Jahr könnte ein aktuell in Österreich laufendes Pilotprojekt nach Deutschland kommen. Dabei bereitet BSH gebrauchte eigene Waschmaschinen auf und verkauft sie mit Garantie erneut. Dieses «Refurbished» genannte Konzept ist unter anderem bei Smartphones verbreitet. Die Zahl der Mitarbeiter bei BSH stieg deutlich. Ende 2021 beschäftigte BSH 62 400 Mitarbeiter, rund 4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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