Ein Gemeindemitarbeiter war am Dienstag gegen 10.15 Uhr bei Arbeiten im „Gewann Tautschbuch“ auf den Sprengkörper gestoßen. Die Granate lag vermutlich seit Jahrzehnten unter einem Waldweg.
Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine Panzergranate. Da die alte Munition noch einen funktionsfähigen Eindruck machte und nicht entschärft werden konnte, rückte der Kampfmittelbeseitigungsdienst an. Der musste die Granate noch vor Ort kontrolliert sprengen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagnachmittag machte der Arbeiter an derselben Stelle erneut einen Fund. Dieses Mal handelte es sich laut Polizei lediglich um die Metallkappe einer Panzergranate. Sie wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst eingesammelt und fachgerecht entsorgt.
Auch mehr als 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden immer wieder alte Kampfmittel entdeckt. Durch Korrosion und andere Alterungsprozesse können Bomben und Munition weiterhin gefährlich sein.
Die Polizei warnt deshalb davor, solche Gegenstände anzufassen oder mitzunehmen. Wer verdächtige Munition findet, sollte die Arbeiten sofort einstellen, den Fundort verlassen und gegen den Zutritt anderer sichern. Anschließend sollte umgehend die Polizei verständigt werden.