Roboter im Rathaus: Neu-Ulm führt eigene Künstliche Intelligenz ein

Roboter im Rathaus

Die Stadt Neu-Ulm startet ihre eigene Künstliche Intelligenz für die Verwaltung.

Die Stadt Neu-Ulm treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltung weiter voran – und setzt dabei auf eine eigens entwickelte Künstliche Intelligenz. Das System arbeitet lokal auf Open-Source-Basis, erfüllt höchste Datenschutzstandards nach DSGVO und optimiert Verwaltungsabläufe.

Künstliche Intelligenz in der Verwaltung

In einer Pilotphase testeten freiwillige Führungskräfte die KI im Arbeitsalltag. Das Feedback war durchweg positiv: Zeitersparnis, flexible Einsatzmöglichkeiten und ein hoher Datenschutz wurden besonders gelobt. „Die Pilotnutzerinnen und Pilotnutzer haben gezeigt, dass KI ein echter Mehrwert sein kann – wenn sie datenschutzkonform und nutzerfreundlich eingesetzt wird“, erklärt Dezernent Ralf Mager.

Ab dem ersten Quartal 2026 wird die KI schrittweise auf alle Führungskräfte und deren Stellvertretungen ausgeweitet, später sollen alle Mitarbeitenden Zugriff erhalten. Das System wird kontinuierlich weiterentwickelt, wobei Feedback aus der Praxis direkt einfließt.

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger betont die strategische Bedeutung: „Unsere städtische KI entlastet Mitarbeitende, steigert die Effizienz und stärkt die digitale Souveränität. Sie ist ein zentraler Baustein moderner Verwaltung.“

Die interne Projektkoordination übernimmt Ricardo Di Carlo aus der Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik, unterstützt durch das Startup OAKMIND. Ziel ist eine datenschutzrechtlich sichere, wirtschaftlich nachhaltige und für alle Mitarbeitenden gleichermaßen zugängliche Lösung.

Einen Spitznamen hat der neue Roboter im Neu-Ulmer Rathaus noch keinen. Auf Anfrage bei Neu-Ulms Sprecherin Sandra Lützel sei man noch dran. Ein Vorschlag: Sandy!

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