Das Sana Klinikum Biberach ist erstmals als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, kurz EPZmax, zertifiziert worden. Damit erreicht die Klinik die höchste Stufe innerhalb des EndoCert-Verfahrens für die Behandlung mit künstlichen Gelenken. Bereits seit 2019 ist das Klinikum als Endoprothetikzentrum zertifiziert. In den vergangenen Jahren wurden die Abläufe und das operative Angebot nach Angaben des Klinikums weiter ausgebaut. Im vergangenen Jahr führten die beteiligten Operateure mehr als 1.300 Gelenkersatz- und Wechseloperationen durch.
Für die Zertifizierung als Zentrum der Maximalversorgung gelten höhere Anforderungen als für ein reguläres Endoprothetikzentrum. Dazu gehören unter anderem hohe Fallzahlen, Erfahrung bei komplexen Eingriffen und Wechseloperationen sowie besonders qualifizierte Operateure. Auch die technische Ausstattung, feste Behandlungsabläufe und eine umfassende Qualitätssicherung werden geprüft. Unabhängige Experten kontrollieren dabei den gesamten Ablauf, von der Entscheidung für eine Operation bis zur Nachbehandlung.
Seit Juli 2026 leitet Dr. Dirk Wernerus die neu geschaffene Sektion Orthopädie mit Endoprothetik am Sana Klinikum Biberach. Zuvor war er unter anderem am Klinikum Memmingen tätig und bringt Erfahrung aus einem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung mit. Mit der neuen Zertifizierung will das Klinikum die Versorgung insbesondere bei komplizierten Gelenkersatz- und Wechseloperationen weiter ausbauen.