Scabiesfälle auch in den Kliniken der Kreisspitalstiftung

Patienten und Mitarbeitende der Stiftungsklinik und des Gesundheitszentrums sind betroffen

Krätze. Das ist eine ansteckende Krankheit, bei der die Haut mit winzigen Parasiten befallen ist. Und genau davon sind jetzt Kliniken im Kreis Neu-Ulm betroffen.

Scabies, bekannt als Krätze, galt in Deutschland bisher als seltene Infektion, die in den letzten Jahren aber immer häufiger vorkommt. Auch der Landkreis Neu-Ulm ist aktuell betroffen. Fälle sind in der Stiftungsklinik Weißenhorn und nachfolgend im Gesundheitszentrum Illertissen aufgetreten, wie die Kreisspitalstiftung Weißenhorn mitteilt.

Scabies ist eine Hauterkrankung, die durch winzige Milben hervorgerufen wird und sich mit Hautauschlägen, Pusteln und Juckreiz bemerkbar macht. Sie ist in der Regel durch direkten Hautkontakt, aber auch durch körpernahe Textilien übertragbar. Bei einer Erstinfektion mit den Parasiten beträgt die Inkubationszeit zwei bis sechs Wochen.

Derzeit sind Patienten in der Stiftungsklinik in Weißenhorn und in der Geriatrischen Rehabilitation in Illertissen von Scabies betroffen. Auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wegen des Verdachts bzw. einem bestätigten Milbenbefall beobachtet bzw. behandelt.

Der öffentliche Gesundheitsdienst, die Klinikhygiene und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind informiert und entsprechende Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Einmalhandschuhen, Schutzkleidung mit langen Ärmeln und Selbstmonitoring sind bereits eingeleitet.

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