Schauspieler Günther Maria Halmer ist tot – auch in Oberschwaben bleibt er unvergessen

„Echtes bayerisches Original“

Der beliebte Schauspieler Günther Maria Halmer ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Bekannt wurde er als „Tscharlie“ in den „Münchner Geschichten“. In der Region begeisterte er zuletzt auch bei den Filmtagen Oberschwaben in Ravensburg.

Der beliebte Schauspieler Günther Maria Halmer ist tot. Der gebürtige Rosenheimer starb bereits am vergangenen Sonntag im Alter von 83 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Das hat das Münchner Residenztheater mitgeteilt.

Bekannt wurde Halmer in den 1970er-Jahren durch die Kultserie „Münchner Geschichten“. Darin spielte er den Schwabinger Lebenskünstler „Tscharlie“ – eine Rolle, die ihn einem breiten Fernsehpublikum bekannt machte. Später war Halmer in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, auch international, unter anderem im Oscar-prämierten Film „Gandhi“. Er stand neben Stars wie Senta Berger, Hanna Schygulla und Meryl Streep vor der Kamera.

Günther Maria Halmer zu Gast bei Filmtagen Oberschwaben

Auch in Oberschwaben hat Halmer Spuren hinterlassen: Im Oktober 2023 war er zur Eröffnung der Filmtage Oberschwaben in Ravensburg zu Gast. Gezeigt wurde damals die Beziehungskomödie „Weißt du noch“ mit Senta Berger und Günther Maria Halmer in den Hauptrollen. Den Film kündigte Halmer persönlich für den Eröffnungsabend im Frauentorkino an.

Der Film erzählt von einem älteren Ehepaar, das nach vielen gemeinsamen Jahren noch einmal auf seine Beziehung blickt. Für die Filmtage Oberschwaben war Halmers Besuch damals ein besonderer Moment: Einer der großen deutschen Charakterdarsteller kam persönlich nach Ravensburg und stellte den Eröffnungsfilm vor.

„Echtes bayerisches Original“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder würdigte Halmer als „echtes bayerisches Original mit internationaler Strahlkraft“. Auch ARD, ZDF und der Bayerische Rundfunk kündigten nach dem Tod des Schauspielers Programmänderungen an. Seine letzte Bühnenrolle spielte Halmer am Münchner Residenztheater. Dort war er im vergangenen Jahr in „Gschichtn vom Brandner Kaspar“ zu sehen.

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