Schlange in der Donau - wie gefährlich sind Deutschlands Wildtiere?

Schlangensichtung in Ulm

Habt Ihr schon einmal ein Tier an einem Ort entdeckt, wo es nicht sein sollte? Das war in der Donau in Ulm der Fall. Welches Tier dort gesichtet wurde und wie gefährlich die Wildtiere in Deutschland sind lest ihr hier.

Die Sichtung einer ein Meter langen Schlange in der Donau in Ulm wirft einige Fragen auf: Wie gefährlich war die gesehene Schlange? Welche giftigen Schlangenarten gibt es in Deutschland? Und wie gefährlich können die verschiedenen Wildtiere in Deutschland für den Menschen überhaupt werden? Hier könnt Ihr uns mitteilen, ob Ihr auch schon einmal ein wildes Tier an einem ungewöhnlichen Ort entdeckt habt.

Schlangen

Also erstmal zu den brennendsten Fragen: War die Schlange in der Donau gefährlich? Und warum war sie überhaupt im Wasser?

Bei der Schlange, die in der Donau entdeckt wurde, handelt es sich um eine heimische Ringelnatter. Diese sind nicht giftig und stellen auch sonst keine Gefahr für uns Menschen dar. Sie können zwar beißen, tun das aber eigentlich nur beim Jagen. Nun ja, und das ist auch schon die Antwort auf die zweite Frage. Ringelnattern jagen in der Donau Fische und Molche.

Hinweis: Jegliche Schlangensichtungen bitte trotzdem der Tierrettung der örtlichen Feuerwehr melden, da es auch immer mal wieder vorkommt, dass Menschen Gift- und Würgeschlangen einfach aussetzen.

Bienen, Wespen und Hornissen

Während für die allermeisten Menschen die Stiche von Wespen, Bienen und Hornissen nicht gefährlich sind, wird’s bei Allergikern sehr schnell brenzlig. Atemnot, Schwindel, Übelkeit oder Herzrasen sind nur ein paar der Symptome, die bei Menschen mit Insektenstichallergien auftreten können, wenn diese gestochen werden.

Rund drei Prozent der Bevölkerung sind von solchen Allergien betroffen.

Wildschweine

Wildschweine sind in den meisten Fällen recht harmlos. Gefährlich wird es oft nur, wenn man ein weibliches Wildschwein, eine sogenannte Bache, mit Jungtieren antrifft. Wenn man ihnen dann zu nahe kommt oder sich gar zwischen Mutter- und Jungtier stellt, kann die Bache äußerst aggressiv werden. Mit dem massigen Körper und den scharfen Zähnen der Tiere ist nicht zu spaßen.

Mücken

Immer mehr verschiedene Mückenarten gelangen durch die Globalisierung unter anderem aus Asien zu uns. Diese Arten können dann auch gefährliche Viren übertragen.

Zecken

Die Zecke gilt als das gefährlichste Tier Deutschlands und ist in der ganzen Bundesrepublik verbreitet. Das unscheinbare Insekt kann durch einen Biss ganz verschiedene Erreger wie Viren übertragen. Diese Erreger können dann Erkrankungen wie Borreliose und FSME auslösen.

FSME-Erkrankte haben zunächst oft grippeähnliche Symptome, allerdings können im weiteren Verlauf der Krankheit auch Lähmungen und Bewusstseinsstörungen auftreten.

Die Infektionskrankheit Borreliose hingegen löst Entzündungen der Haut aus, kann in seltenen Fällen aber auch die Gelenke oder Organe der Betroffenen angreifen.

Aspisviper und Kreuzotter

Von den sechs Schlangenarten, die in Deutschland heimisch sind, zählen zwei zu den Giftschlangen: Die Aspisviper und die Kreuzotter. Die Aspisviper findet man ausschließlich in Süddeutschland, während die Kreuzotter im ganzen Land Zuhause ist.

Für kleine Kinder, kranke oder alte Menschen kann der Biss einer dieser beiden Schlangen lebensgefährlich sein. Häufig treten schmerzhafte Schwellungen auf, aber es kann auch zu allergischen Reaktionen wie Erbrechen oder Atemnot kommen. Ein tödlicher Schlangenbiss ist in Deutschland sehr selten.

 

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