Im vergangenen Jahr haben Zollbeamte des Hauptzollamts Ulm 184 Fahrzeuge ohne Zollanmeldung an der A96 bei Lindau gestoppt – im Schnitt jeden zweiten Tag eines. Die Palette reicht vom Lamborghini über den historischen Traktor bis zum luxuriösen BMW.
Die meisten Fahrzeuge stammen aus der Schweiz und waren auf dem Weg nach Osteuropa. Insgesamt wurden dabei knapp 350.000 Euro nachverzollt, zusätzlich fielen 40.000 Euro Geldstrafen an. Ein Großteil der Fälle wird noch in laufenden Ermittlungen bearbeitet.
Der Ulmer Zoll betont: Wer Fahrzeuge bei der Einreise nicht anmeldet, wird zum Schmuggler, macht sich also strafbar und riskiert Steuerhinterziehung.
Die Kontrolleinheit Grenze konzentriert ihre Einsätze auf den Autobahnabschnitt hinter dem Pfändertunnel. Neben Fahrzeugen stoßen die Beamten regelmäßig auf weitere Schmuggelware – von Luxusgütern bis zu Alltagsprodukten.