Schraubenköder sollten Tiere schwer verletzen

Mehrere Wurststückchen gefunden

Die Polizei ist sich sicher: Schraubenköder sollten Tiere schwer verletzen. Am Sonntag hat eine Frau mehrere Wurststückchen mit Schrauben in Ulm-Wiblingen gefunden.

Eine aufmerksame Zeugin meldete um 12.45 Uhr mehrere gefährliche Köder im Bereich des Ostermahdweg in Ulm-Wiblingen.

Die Polizei fand mehrere präparierte Stücke an dem Weg entlang der Iller. Diese waren durch einen Unbekannten mit kleinen Schrauben bespickt und dann auf dem Fußweg platziert worden. Die Polizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bislang sind der Polizei in diesem Zusammenhang keine verletzten Tiere bekannt geworden. Zeugen, die in den letzten Tagen etwas Verdächtiges im Ostermahdweg in Richtung Kloster Wiblingen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0731/1880 zu melden.

Info

„Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“, sagt das Tierschutzgesetz. Zweck dieses Gesetzes sei es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Bei Verstößen drohen Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren, Geldstrafen oder Bußgelder.

 

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