Schüsse und versuchte Brandstiftung in Heidenheim: 19-Jähriger sitzt in U-Haft

Benzinkanister, Böller und Einschusslöcher

Schüsse auf einen Barbershop, Böller und ein Benzinkanister vor einer Gaststätte: Die Vorfälle in Heidenheim sorgten Ende September für Aufsehen. Jetzt sitzt ein 19-Jähriger in Untersuchungshaft.

Nach den beunruhigenden Vorfällen in der Heidenheimer Innenstadt gibt es eine Festnahme! Ein 19-Jähriger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Er steht unter dringendem Verdacht, Ende September an einer versuchten Brandstiftung vor einer Gaststätte beteiligt gewesen zu sein. In derselben Nacht fielen auch mutmaßlich Schüsse auf einen nahe gelegenen Barbershop.

Benzinkanister, Böller und Einschusslöcher

Ende September hatte die Polizei vor einer Gaststätte in der Heidenheimer Innenstadt gezündete Böller und einen ausgelaufenen Benzinkanister entdeckt. In derselben Nacht wurde offenbar auch auf einen Barbershop in der Nähe geschossen.

Die Ermittler fanden mehrere Einschusslöcher am Gebäude und im Schaufenster. Besonders brisant: Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Schüsse hielten sich vier Menschen im Barbershop auf.

Glücklicherweise wurde bei beiden Vorfällen niemand verletzt. Auch ein Feuer brach nicht aus.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt mitteilen, wurde ein 19-jähriger Tatverdächtiger bereits vor rund drei Wochen festgenommen. Ein Richter setzte den Haftbefehl in Vollzug. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung stellte die Polizei außerdem Beweismittel sicher.

Der junge Mann steht unter dringendem Verdacht, an der versuchten Brandstiftung beteiligt gewesen zu sein.

Hängen die beiden Taten zusammen?

Noch immer ist unklar, ob die mutmaßlichen Schüsse auf den Barbershop und die versuchte Brandstiftung miteinander zusammenhängen. Auch zum möglichen Motiv und zu weiteren Hintergründen machten die Ermittler bislang keine Angaben.

Die Untersuchungen laufen.

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