Auf der baden-württembergischen Seite Schwabens beginnt heute das neue Schuljahr, auf der bayerischen Seite morgen. Allein in Bayern starten rund 132.000 Erstklässler in die Schule.
Gerade für Schulanfänger ist damit vieles neu – auch der Weg zur Schule. Deshalb bittet die Polizei alle Verkehrsteilnehmer, rund um Schulen, Bushaltestellen und auf typischen Schulwegen besonders aufmerksam zu fahren.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm gab es im Schuljahr 2025/2026 insgesamt 36 Schulwegunfälle. Dazu gehören neben der Stadt Ulm auch die Landkreise Alb-Donau, Biberach, Göppingen und Heidenheim. Drei Kinder wurden dabei schwer verletzt, weitere Kinder und Jugendliche leicht.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West wurden 60 Schulwegunfälle registriert. Dabei wurden 72 Schüler verletzt. Besonders häufig betroffen waren Kinder zwischen zehn und 14 Jahren.
Zum Schulstart kontrolliert die Polizei deshalb verstärkt rund um Schulen und Kindergärten. Dabei geht es unter anderem um zu schnelles Fahren, Halteverbote, die richtige Sicherung von Kindern im Auto und verkehrssichere Fahrräder. Auch Schulbusse werden kontrolliert.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Elterntaxis. Wer direkt vor der Schule hält oder wendet, kann dort schnell für unübersichtliche Situationen sorgen. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen, sollten deshalb ausgewiesene Halte- und Parkmöglichkeiten nutzen.
Auf der bayerischen Seite laufen die verstärkten Kontrollen im Rahmen der Aktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ vom 15. September bis einschließlich 2. Oktober. Vom 15. bis 18. September wird dort zusätzlich die Anschnall- und Kindersicherung kontrolliert.
Für alle, die morgens mit dem Auto unterwegs sind, gilt wieder besonders rund um Schulen: Tempo rausnehmen und damit rechnen, dass Kinder Situationen im Straßenverkehr noch nicht so gut einschätzen können wie Erwachsene.