Schwaben: Metallarbeitgeber warnen vor drohendem Anstieg der Lohnzusatzkosten

Lohnzusatzkosten

Die Metall-Arbeitgeber in der Region Ulm, Biberach und dem Alb-Donau-Kreis warnen vor höheren Lohnzusatzkosten mitten in der Wirtschaftskrise.

Die Bundesregierung plane den staatlichen Zuschuss zur Arbeitslosen-Versicherung zu streichen. Das würde sofort zu einer starken Erhöhung der Sozialabgaben führen. Das sagt der Ulmer Südwestmetall-Vorsitzende, Peter Fieser. Die geplante Streichung dieses Zuschusses müsse im parlamentarischen Verfahren dringend gestoppt werden.

„Die Bundesregierung sieht in ihren Haushaltsplanungen vor, den staatlichen Zuschuss zur Arbeitslosenversicherung zu streichen. Das würde sofort zu einer signifikanten Erhöhung des Arbeitslosenbeitrags für Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen“, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Ulm des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Fieser, am Montag in Ulm. „Die Arbeitnehmer wie auch die Unternehmen sind derzeit schon durch extrem hohe Energiepreise wie auch die anhaltenden Folgen der Corona-Pandemie stark belastet. Der Staat darf nun nicht noch weitere Kostenbelastungen in Form höherer Sozialabgaben draufsatteln,“ mahnte er.

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