Unterstützt werden die Banken vom Polizeipräsidium Ulm und der R+V Versicherung. Die Teilnehmer lernen unter anderem, verdächtige Situationen im Kundengespräch zu erkennen und mögliche Opfer richtig zu unterstützen.
In der Schulung geht es um aktuelle Fälle aus der Bank- und Polizeipraxis. Dazu gehören Schockanrufe, falsche Polizeibeamte sowie Betrug mit Überweisungen und Bankkarten. Auch neue Methoden spielen eine Rolle. Betrüger nutzen inzwischen künstliche Intelligenz, um Stimmen, Nachrichten oder E-Mails glaubwürdiger wirken zu lassen. Unternehmen werden zudem mit gefälschten Zahlungsanweisungen angegriffen, die angeblich von der Geschäftsleitung stammen.
Besonders häufig versuchen Täter, ältere Menschen zu hohen Bargeldabhebungen oder zur Herausgabe von Zugangsdaten zu bewegen. Bankmitarbeiter können in solchen Situationen eine wichtige Rolle spielen, wenn sie Warnsignale erkennen und rechtzeitig nachfragen.
Die digitale Schulung baut auf einer gemeinsamen Veranstaltung aus dem vergangenen Jahr auf. Künftig sollen die Mitarbeiter regelmäßig zu neuen Betrugsformen fortgebildet werden. Darüber hinaus planen die beteiligten Banken weitere Informationsangebote für die Menschen in der Region.