Der Schwörmontag ist für viele Ulmer das Highlight des Jahres – und auch in diesem Jahr zog es Tausende in die Innenstadt und an die Donau. Das traditionelle Nabada am Nachmittag verlief nach Polizeiangaben weitgehend ruhig und ohne größere Zwischenfälle. Das Sicherheitskonzept der Polizei und ihrer Partner habe sich dabei bewährt.
Anders sah es in den späteren Abendstunden aus: Ab etwa 20.30 Uhr häuften sich laut Polizei die Einsätze. Mehrere Schlägereien und Streitigkeiten wurden aus der Innenstadt gemeldet. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und konnten die meisten Auseinandersetzungen rasch unter Kontrolle bringen. In vielen Fällen standen die Beteiligten deutlich unter Alkoholeinfluss.
Insgesamt registrierte die Polizei 32 Straftaten. Darunter waren elf Fälle von Körperverletzung, zwei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte, drei Bedrohungen, drei Diebstähle sowie zehn Beleidigungen. In einem Fall wurde ein Beamter leicht verletzt – der mutmaßliche Täter muss sich nun wegen eines tätlichen Angriffs verantworten.
Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Trotz der Vorfälle in den Nachtstunden zieht die Polizei insgesamt eine überwiegend positive Bilanz des Schwörmontags.