Sechs neue Orte jetzt Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Was bedeutet das für die Orte?

Sechs neue Orte gehören jetzt offiziell zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Neu dazu gehören Allmendingen, Blaubeuren und Rechtenstein im Alb-Donau-Kreis sowie Engstingen, Hohenstein und Sonnenbühl im Kreis Reutlingen. Was bedeutet das für die Orte?

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst weiter: Seit Mitte April gehören sechs weitere Gemeinden offiziell zum Großschutzgebiet dazu. Neu aufgenommen wurden Allmendingen, Blaubeuren und Rechtenstein im Alb-Donau-Kreis sowie Engstingen, Hohenstein und Sonnenbühl im Landkreis Reutlingen.

Damit wächst das Biosphärengebiet auf mehr als 121.000 Hektar Fläche. Rund 265.000 Menschen leben jetzt innerhalb der Gebietskulisse.

Was bedeutet das für die neuen Orte?

Für die Gemeinden bringt die Aufnahme vor allem neue Möglichkeiten bei Tourismus, Fördergeldern und regionaler Vermarktung. Regionale Produkte könnten künftig stärker über das Biosphärengebiet vermarktet werden. Auch Projekte rund um nachhaltige Landwirtschaft, Naturschutz oder Umweltbildung haben bessere Chancen auf Unterstützung.

Gleichzeitig gelten in bestimmten Schutzbereichen strengere Regeln für Natur- und Landschaftsschutz. Für die meisten Bürger im Alltag ändert sich aber zunächst wenig.

UNESCO prüft erweitertes Gebiet noch

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wurde 2008 vom Land Baden-Württemberg ausgewiesen. 2009 folgte die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat. Für die neu erweiterten Flächen läuft aktuell noch die internationale Prüfung. Das bedeutet: Die Erweiterung gilt bereits offiziell als Biosphärengebiet – ob auch der UNESCO-Status für das gesamte neue Gebiet bestätigt wird, entscheidet sich erst später.

Nach Angaben des Umweltministeriums wurden im Biosphärengebiet seit der Gründung bereits mehr als 640 nachhaltige Projekte umgesetzt.

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