Seligweiler - Zwei Busse dürfen nicht weiterfahren

Große Kontrollaktion

Für zwei Reisebusse und ihre Fahrgäste endete am Donnerstag die Fahrt auf dem Parkplatz an der Raststätte Seligweiler. Bei einer Kontrolle durch die Polizei wurden so schwerwiegende Mängel entdeckt, dass die Weiterfahrt untersagt wurde.

In einer großen Gemeinschaftsaktion führte die Verkehrspolizei Laupheim mit Unterstützung zahlreicher weiterer Behörden und Dienststellen eine Kontrolle von 23 Fernreisebussen durch, die im Linienverkehr in ganz Europa unterwegs sind. Bei nahezu jedem zweiten Bus gab es sieben kleinere Beanstandungen wie fehlende Nothämmer oder Feuerlöscher. Wenn es zu einem schweren Unfall oder Brand kommt, sind diese vorgeschriebenen Rettungsgeräte lebensnotwendig für die Fahrgäste.

Endstation für 30 Fahrgäste

Schon nach rund zwei Stunden nach Kontrollbeginn war für einen Fernbus die Fahrt zu Ende. Im Armaturenbrett des von außen gar nicht so alt aussehende Doppelstockbusses  leuchtete die Kontrollleuchte für das Antiblockiersystem (ABS) der Bremse. Außerdem hatte die untere Frontscheibe im oberen Bereich einen langen Riss. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Die rund 30 Fahrgäste mussten samt Gepäck aussteigen und im nahegelegenen Rasthaus auf einen Ersatzbus warten.
Mit Polizeibegleitung wurde der Bus zu einem Sachverständigen nach Ulm gebracht und in einer Werkstatthalle untersucht. Die vordere Bremse war komplett defekt und neben der defekten Frontscheibe gab es auch weitere kleine Mängel. Daher darf der Bus bis zu einer Reparatur keine Fahrgäste mehr befördern.

Betagter Bus aus Bosnien

Am Nachmittag erwischte es noch einen bosnischen Fernbus. Auch hier gab es schon nach wenigen Minuten ein Kopfschütteln und einen Daumen nach unten für den technischen Zustand. Die Bremse war auch bei diesem Fahrzeug an der Vorderachse nicht einwandfrei. Offensichtlich war der ältere Bus, der bereits über zwei Millionen Kilometer zurückgelegt hat, am Heck irgendwo aufgesessen. Der Rahmen trug dabei mehrere kleine Risse davon, ein so erheblicher Mangel, dass auch hier die fünf Fahrgäste aussteigen mussten und die nächste Fahrt zum Sachverständigen ging, um ein technisches Gutachten erstellen zu lassen. Dabei wird auch darüber entschieden, wie gravierend die Rostschäden an der Unterkonstruktion des Reisebusses sind.

Kontrollstellenleiter Bernd Oehlschläger beteuert aber, dass man in Deutschland sicher mit dem Bus eine Urlaubsreise unternehmen kann. Die Beanstandungen betrafen ausschließlich außerhalb Deutschlands zugelassene Reisebusse.

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