Ende September kam es an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule zu Schlägereien mit Bisswunden, in denen Schulfremde auf dem Gelände waren. Der Konflikt wirkte sich danach auch auf die Asyl-Unterkunft im Mähringer Weg aus. Aus diesem Grund wird die Stadt Ulm ab Montag einen Sicherheitsdienst an der Schule einsetzen.
Das Sicherheitspersonal ist für Einlasskontrollen zuständig, bei denen sie den Zutritt von Schulfremden auf das Gelände überprüft. Personen, die nicht zur Schule gehören, müssen sich ab sofort durch eine Einladung oder durch Besucherlisten der Schule ausweisen.
Außerdem wird der Sicherheitsdienst die Einhaltung des Hausrechts überprüfen, bei Verstößen kann es zu Platzverweisen vom Schulgelände kommen. Im Fall einer Eskalation oder der Nichtbefolgung von Anweisungen wird die Polizei benachrichtigt.
Dies ist Teil eines Lösungsansatzes, den die Schule in Kooperation mit der Polizei erarbeitet hat. Polizei und Stadt Ulm unterstreichen jedoch, dass es keine bedeutend erhöhte Gewaltvorfälle an der Schule gibt.
Der Einsatz ist vorerst bis zu den Sommerferien geplant.