Sicherstellung Schülerverkehr im Ulmer Stadtverkehr

Personalausfälle sorgen für Probleme

Trotz weiterhin hohem Krankenstand und Fahrpersonalmangel kann das Angebot weitgehend aufrechterhalten werden, wie die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm mitteilen.

Die Personalsituation bei der SWU Verkehr und ihren Nachunternehmern ist weiterhin sehr angespannt. Die Gründe dafür sind der konstant hohe Krankenstand und ein erheblicher Mangel beim Fahrpersonal am Arbeitsmarkt. Die verfügbaren Fahrerinnen und Fahrer können das Fahrtenangebot derzeit weitgehend aufrechterhalten. Leider unterliegt der Krankenstand momentan überdurchschnittlich hohen Schwankungen, weshalb es dennoch in den nächsten Wochen erneut zu Fahrtenausfällen kommen kann.

Ralf Gummersbach (Geschäftsführer SWU Verkehr) versichert: „Wir behalten die Lage stets genau im Blick und stellen den Schülerverkehr im Ulmer Stadtverkehr bestmöglich sicher. Unsere Kolleginnen und Kollegen von der SWU Verkehr setzen alles daran, auch unter diesen widrigen Umständen alle Schülerinnen und Schüler sicher und pünktlich zur Schule und wieder nach Hause zu bringen.“

Die zu erwartenden Ausfälle werden, soweit möglich, auf die Zeiträume außerhalb der Hauptstoßzeiten gelegt. Die Lage ist äußerst dynamisch und kann sich kurzfristig verschärfen.

Eine vollständige Liste der Ausfälle ist auf www.swu.de  zusammengestellt. Die Fahrtausfälle werden außerdem an den digitalen Fahrgastinformationen, in den sozialen Medien und auf www.echtzeit.swu.de kommuniziert.

Das könnte Dich auch interessieren

14.03.2025 Ulm/Neu-Ulm: Neuer Warnstreik im ÖPNV Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Am Freitag, den 14. März, müssen Fahrgäste in Ulm und Neu-Ulm mit erheblichen Beeinträchtigungen im Linienverkehr rechnen. Der Streik dauert voraussichtlich den gesamten Betriebstag an. Welche Linien sind betroffen? Nach Angaben der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) fallen die Linien 1, 2 und 11 komplett aus. 11.04.2025 Ulm/Neu-Ulm: Neuer Wohnmarktbericht 2025 ist da 26.03.2025 Gänstorbrücke Ulm/Neu-Ulm: Warum der Abriss stockt Die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm ist ein wichtiger Verkehrsknoten über die Donau. Doch der Abriss der alten Brücke und der geplante Neubau kommen aktuell nicht wie gewünscht voran, wie die Südwest Presse berichtet. Viele Bürger fragen sich: Warum geht es auf der Baustelle kaum voran? Vorschubgerüst verzögert sich – Baugrund bereitet Probleme Eigentlich hätte 19.03.2025 Ulm/Neu-Ulm: Spatenstich für neue Adenauerbrücke Die Adenauerbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm wird neu gebaut. Mit rund 80 Millionen Euro entsteht ein moderner Neubau als Ersatz für die 70 Jahre alte Brücke. Heute war Spatenstich. Mit etwa 94.000 Fahrzeugen täglich ist die Adenauerbrücke die meistbefahrene Verbindung zwischen den beiden Städten. Die Brücke aus den 1950er-Jahren wird durch eine zeitgemäße Konstruktion ersetzt.