Bei rund 33 Grad sind am Ulmer Hauptbahnhof sieben Menschen in einem Aufzug steckengeblieben. Die Feuerwehr Ulm befreite sie über den Notausstieg. Die Rettung dauerte etwa anderthalb Stunden.
Nach Angaben der Feuerwehr Ulm waren sieben Personen seit über 30 Minuten in einem Aufzug eingeschlossen. Der Lift steckte zwischen Bahnsteig und Fußgängerbrücke fest. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde die Lage im Fahrkorb mit der Zeit immer belastender. Deshalb entschieden die Einsatzkräfte, die Menschen über den Notausstieg zu befreien.
Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, über das Dach des Aufzugs die Luke zum Fahrkorb zu öffnen. Weil das trotz verschiedener Maßnahmen nicht gelang, musste die Luke schließlich mit technischem Gerät gewaltsam geöffnet werden. Parallel dazu wurde der Aufzugsschacht mit einem Lüfter belüftet. So sollte frische Luft in den Schacht kommen und die Situation für die eingeschlossenen Menschen erträglicher werden.
Alle sieben Personen konnten nach etwa anderthalb Stunden schließlich aus dem Aufzug befreit werden. Sie wurden danach zur Kontrolle an den Rettungsdienst übergeben.
Für die Region zeigt der Einsatz, wie schnell technische Pannen bei großer Hitze kritisch werden können – besonders an einem wichtigen Verkehrsknoten wie dem Ulmer Hauptbahnhof. Am selben Tag war die Feuerwehr Ulm nach eigenen Angaben bei mehr als zehn Einsätzen in Ulm und Umgebung gefordert.