Wie Salz und Gurkenwasser gegen die Glätte arbeitet

Vernebelt

Der Winterdienst in Bayern läuft bereits auf Hochtouren. Mit modernster Technik, cleveren Lösungen aus der Lebensmittelproduktion und einem großen Einsatzteam sorgt der Freistaat dafür, dass Straßen sicher befahrbar bleiben. So funktioniert der Kampf gegen Eis und Schnee.

Winterdienst in beeindruckenden Zahlen

Bayern startet mit rund vierhunderttausend Tonnen Salz und mehr als achthundert Fahrzeugen in die kalte Jahreszeit. Täglich sind etwa zweitausend Mitarbeitende unterwegs, um ein Netz von zwanzigtausend Kilometern Straßen frei zu halten. Besonders bei Eisregen und plötzlich einsetzendem Frost steht die Sicherheit an erster Stelle. Im vergangenen Winter investierte der Freistaat 56.000.000 Euro in den Winterdienst, davon allein fünfzehn Millionen Euro für Streusalz. Jede eingesparte Tonne entlastet Umwelt und Haushaltskasse gleichermaßen.

 

Schlaue Technik spart Salz und schont die Natur

Der Winterdienst setzt längst nicht mehr nur auf trockenes Streusalz. Moderne Verfahren wie angefeuchtetes Salz und reine Salzlösungen wirken schneller, haften besser auf der Fahrbahn und reduzieren den Verbrauch deutlich. Das kommt Böden, Bäumen und dem Grundwasser zugute. Eine besonders innovative Methode ist die Nutzung von Gurkenwasser aus der Lebensmittelproduktion. Die salzhaltige Lake ersetzt große Mengen herkömmlichen Streusalzes, spart etwa einhundertachtzig Tonnen Salz und rund eineinhalb Millionen Liter Wasser.

 

 



Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Winterdiensteinsätze finden häufig im Dunkeln statt. Vereiste Kurven, glatte Fahrbahnen und Frost in den frühen Morgenstunden gehören zum Alltag der Teams. Das Verkehrsministerium erinnert deshalb alle Fahrer daran, genügend Abstand zu halten, nicht zu drängeln und Räumfahrzeuge ungehindert arbeiten zu lassen. Ihr Einsatz stellt sicher, dass Bayern auch bei schwierigen Witterungsbedingungen mobil bleibt und alle sicher an ihr Ziel kommen.

 

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