Die Polizei setzt vor allem auf eine hohe und sichtbare Präsenz. Einsatzkräfte sind sowohl auf dem Gigelberg als auch bei den Veranstaltungen in der Innenstadt unterwegs. Am Ochsenhauser Hof richtet die Polizei zusätzlich eine mobile Wache als Anlaufstelle ein.
Die DRK-Bereitschaft Biberach übernimmt einen großen Teil der medizinischen Versorgung. Rund 90 ehrenamtliche Helfer besetzen während des Festes insgesamt 495 Schichten. Die DRK-Wache auf dem Gigelberg ist während der Öffnungszeiten des Vergnügungsparks durchgehend besetzt.
An besonders besucherstarken Tagen kommen weitere Sanitätsposten und eine mobile Wache am Rathaus hinzu. Viele kleinere Verletzungen und medizinische Probleme können direkt vor Ort behandelt werden. Das soll den regulären Rettungsdienst und die Sana Klinik entlasten.
Auch entlang der Umzugsstrecken stehen Ärzte und Notfallsanitäter bereit. Die Integrierte Leitstelle hat dafür digitale Karten und Standpläne in ihr System aufgenommen. Gerade während der Festumzüge können gesperrte Straßen und volle Zuschauerbereiche die Anfahrt für Rettungswagen erschweren.
Bei der Feuerwehr Biberach sind während des Schützenfestes rund 200 Ehrenamtliche eingebunden. Damit die Feuerwehr trotz der Umzüge auch andere Stadtteile schnell erreichen kann, wird am Viehmarktplatz zeitweise ein kleinerer Lösch- und Rüstzug stationiert. So soll die Einsatzbereitschaft im gesamten Stadtgebiet erhalten bleiben.
Das Ordnungsamt begleitet die Veranstaltungen während der Festtage und betreibt im Ochsenhauser Hof ein Lagezentrum. Dort laufen Informationen über Bürgeranliegen, Ordnungsverstöße und andere Vorkommnisse zusammen. Die Anlaufstelle ist teilweise bis in die frühen Morgenstunden besetzt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf möglichen hohen Temperaturen. Bei Bedarf können zusätzliche Wasservorräte bereitgestellt und weitere Schutzmaßnahmen getroffen werden. Erstmals steht außerdem ein fünf Meter langer Feuerwehrschlauch mit verschiedenen Düsen zur Verfügung. Feuerwehr, Schützendirektion und Stadtwerke können ihn an besonders heißen Stellen einsetzen, um für Abkühlung zu sorgen.
Die Einsatzkräfte raten allen Besuchern, ausreichend zu trinken und längere Aufenthalte in der direkten Sonne zu vermeiden. Auch für die teilnehmenden Tiere sollen bei großer Hitze zusätzliche Wasservorräte bereitstehen.